Steuerrecht: Intelligente Bilanzpolitik

Autor / Redakteur: Rolf Klingor, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Dozent / Joachim von Maltzan

Die Bestände stellen wesentliche Zahlen in den Bilanzen eines Autohändlers dar und werden von den Kreditinstituten mit besonderem Interesse betrachtet. Der Kfz-Händler sollte daher die einschlägigen Vorschriften genau kennen.

Es lohnt sich, wenn ein Autohaus genau prüft, wie es seine Bestände bewerten sollte.
Es lohnt sich, wenn ein Autohaus genau prüft, wie es seine Bestände bewerten sollte.
(Foto: Wrangler - Fotolia.com)

Die Bestände spielen bei der wirtschaftlichen Unternehmensbetrachtung eines Autohauses für die Bilanz eine wesentliche Rolle. Die Frage, wie ein Unternehmer diese Bestände zu bewerten hat, bestimmen bestehende Vorschriften im Handelsgesetzbuch sowie Regelungen im Einkommensteuer- und Körperschaftssteuergesetz.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Hierbei gilt der Grundsatz der Einzelbewertung. Das Autohaus kann Bewertungen mit dem Vereinfachungsverfahren gemäß § 256 HGB vornehmen. Hierbei handelt es sich um Bewertungsverfahren (Durchschnittsmethode, gewogener Durchschnitt, Fifo, Lifo) die eine bestimmte Verbrauchsfolge unterstellen.