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Stopka eröffnet Fünf-Millionen-Euro-Betrieb in Essen

| Autor: Julia Mauritz

Die inhabergeführte Autohausgruppe Stopka investiert bis zum Jahr 2021 kräftig in die beiden britischen Premiummarken Jaguar und Land Rover. Dem repräsentativen Neubau in der Ruhrmetropole kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

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Freuen sich über ihr neues Domizil: Anna Nagel, Gesellschafterin und Geschäftsführerin von Stopka Essen, sowie Rolf Nagel, Mitgesellschafter und Geschäftsführer von Stopka Essen und Inhaber der Nagel Car Group.
Freuen sich über ihr neues Domizil: Anna Nagel, Gesellschafterin und Geschäftsführerin von Stopka Essen, sowie Rolf Nagel, Mitgesellschafter und Geschäftsführer von Stopka Essen und Inhaber der Nagel Car Group.
(Bild: © Klaus Voit)

Knapp zwei Jahre lang hatte das Autohaus Stopka die beiden britischen Premiummarken Jaguar und Land Rover in Essen interimsweise in einem ehemaligen Honda-Autohaus vertrieben. An diesem Wochenende zieht das Familienunternehmen offiziell in einen repräsentativen, fünf Millionen Euro teuren Neubau um. Ein Jahr lang hatte es gedauert, auf dem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück, das einst Thyssen-Krupp gehörte, einen CI-konformen Jaguar-Land-Rover-Betrieb zu errichten. Das Gelände rund um das Autohaus liegt aktuell noch brach, doch das wird sich bald ändern. Bis zum Jahr 2030 soll hier auf einem 50 Hektar großen Gelände ein komplett neues Stadtviertel entstehen.

Für das erwartete Wachstum ist der jüngste Auto-Stopka-Betrieb platztechnisch bestens gerüstet: Bis zu 130 Stellplätze gibt es auf dem Außengelände. Der duale Markenshowroom ist gut 1.000 Quadratmeter groß. Die Werkstatt bietet Platz für 15 Bühnen, die allerdings zum Start noch nicht alle besetzt sind, weil es schlichtweg an Mechatronikern mangelt. „Aktuell beschäftigen wir 20 Mitarbeiter, aber wir suchen sowohl Fachkräfte im Service als auch Auszubildende“, unterstreicht Anna Nagel, die den Betrieb mit Hartmut Gombsen und Sebastian Kujawa führt, anlässlich eines Pressegesprächs.

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Erklärtes Ziel der Geschäftsführung ist es, sich als ganzheitlicher Mobilitätspartner mit einem klar regionalen Fokus zu etablieren: Stopka Essen ist nicht nur Händler der Jaguar-Land-Rover-Gebrauchtwagenmarke „Approved“, sondern auch Flottenspezialist und SVO-Performance-Center für maßgefertigte Luxusmodelle. Die Kunden können die Jaguar-Land-Rover-Modelle am neuen Standort nicht nur kaufen oder leasen – auch eine Kurz- und Langzeitmiete bietet Stopka in Essen an. Mit mehreren geplanten Ladesäulen will der Betrieb zudem künftig eine Anlaufstelle für Elektroautofahrer werden.

Mit Veranstaltungen Kunden gewinnen

Im alten Essener Betrieb hatte das Familienunternehmen im vergangenen Jahr rund 300 Neu- und Gebrauchtwagen vermarktet, am neuen Standort sind deutlich mehr Einheiten geplant: 400 bis 500 Neuwagen und ebenso viele Gebrauchtwagen wollen die drei Geschäftsführer perspektivisch verkaufen. Um neue Kunden zu gewinnen, setzt das Autohaus stark auf Veranstaltungen und Kooperationen mit regionalen Partnern, die Zugang zur Zielgruppe haben.

Im Betrieb selbst steht das Markenerlebnis im Fokus. So soll auch die Auslieferung richtig zelebriert werden: Pro Marke gibt es dafür eine große Box. Als bislang einziges Jaguar-Land-Rover-Autohaus in Deutschland hat Stopka diese pechschwarz gestrichen, um die Aufmerksamkeit ganz auf das Auto zu lenken, und mit Lautsprechern versehen.

Auch der Geschäftsführer des Importeurs, Jan-Kas van der Stelt, war zur Eröffnung des Essener Betriebs angereist: „Stopka zählt deutschlandweit mit seinen sechs Autohäusern zu den aktivsten Partnern von Jaguar Land Rover. Darüber hinaus ist Essen für Jaguar Land Rover mit unserem einzigartigen Classic Center in der Ringstraße in Essen-Kettwig einer der bedeutendsten Standorte im Land.“

Der Essener Neubau ist für Stopka nicht das einzige Jaguar-Land-Rover-Bauprojekt: „Mit den Neubauten in Hannover, Münster, Essen und der Übergangslösung in Osnabrück sowie den anstehenden Modernisierungen der Stopka-Betriebe in Dinslaken und Bielefeld werden wir bis 2021 einen zweistelligen Millionenbetrag in unsere neuen Autohäuser investiert haben“, berichtet Anna Nagel.

An diesem Wochenende steht aber erst einmal Essen im Mittelpunkt: Nach der Feier für die eigenen Mitarbeiter findet am Sonntag ein Familientag statt, samt Foodtrucks, einem mobilen Off-Road-Parcours, einem Kids-Drive-Parcours und einem E-Mobility-Park für Kinder, der die Zukunft der elektrischen Mobilität veranschaulichen soll. Für britisches Ambiente soll eine Dudelsackband sorgen.

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 Julia Mauritz

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