Studenten analysieren Automobilwirtschaft
Studierende der Hochschule Landshut untersuchten die wirtschaftlichen Herausforderungen der Automobilbranche. Die Ergebnisse präsentierten und diskutierten sie mit Daimler-Manager Jörg Renner.

Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut beschäftigten sich in diesem Wintersemester mit ausgewählten Managementthemen in der Automobilindustrie. Die Studenten der Bachelor-Studiengänge Automobilwirtschaft und -technik sowie des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen führten im Rahmen von Seminaren verschiedene Analysen, Befragungen und Interviews durch. Ihre Erkenntnisse präsentierten sie unter der Regie von Professor Dr. Carsten Röh einem Vertreter der Industrie: Jörg Renner, bei Daimler zuständig für Strategiethemen in der Beschaffung, diskutierte im Anschluss mit den Studierenden.
Die Studenten befassten sich mit der Situation der Automobilhersteller in Deutschland vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wie Euro-Krise und demografischem Wandel. Sie diskutierten zum Beispiel den Einsatz von sozialen Medien aus Sicht von Unternehmen und das Auftreten neuer Wettbewerber aus Asien.
Andere Gruppen erörterten die Anforderungen an das Auto von morgen und die Rolle des Autos bei Jugendlichen. Technische Fragestellungen behandelten die Car2Car-Kommunikation, das autonome Fahren und alternative Antriebe. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der effizienten Produktion auseinander.
Die Zusammenarbeit der Studenten aus verschiedenen Studiengänge erfolgte über die Online-Plattform der Hochschule. „Themenstellung und Arbeitsweise der Lehrveranstaltung kamen den Anforderungen in der Industrie sehr nahe, da wie in der Realität räumlich entkoppelt, interdisziplinär und an aktuellen Fragestellungen gearbeitet wurde“, erklärte Professor Röh. Die Abschlusspräsentation vor einem Vertreter der Marke Mercedes-Benz habe der Relevanz der Ergebnisse Rechnung getragen und für einen zusätzlichen Brückenschlag in die Praxis gesorgt.
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