Studie: Lange Autofahrten machen dumm
Wer zu oft zu lange Strecken im Auto zurücklegt, muss damit rechnen, dass der eigene IQ sinkt. Forscher der Universität Leicester warnen vor einem ähnlichen Effekt wie bei stundenlangem Fernsehen.

Wer jeden Tag mehr als zwei Stunden hinter dem Steuer seines Autos sitzt, muss damit rechnen, dass sein Intelligenzquotient dadurch abnimmt. Zumindest deutet eine Studie der Universität Leicester, bei der der Lebensstil von 500.000 Briten analysiert wurde, darauf hin. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit örtlichen Krankenhäusern durchgeführt und hat zum Ziel, die Auswirkungen sitzender Tätigkeiten auf das Gehirn zu erforschen.
Die Universität kommt zu dem Schluss, dass zwei- bis dreistündige Autofahrten den gleichen schädigenden Effekt auf das Hirn wie zwei bis drei Stunden Fernsehen haben: Der IQ sinkt auffällig schnell gegenüber denjenigen Probanden, die wenig oder kein Auto fahren.
Neben dem negativen Effekt langer Fahrten auf der Herz könnte nun also auch das Hirn darunter leiden, wenn man zu oft zu lange hinter dem Steuer sitzt. Die Studie führt den Effekt auf eine niedrige Aktivität des Hirns während der Fahrt zurück.
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