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Eine so individuelle Betreuung würden Händler sonst kaum finden, sagt Aftersales-Leiter Kracke. Darin unterscheide sich Subaru von anderen am deutschen Markt aktiven Marken. Während bei manchem Volumenhersteller den Händler oder Servicebetrieb am Telefon nur eine Hotline – womöglich sogar im Ausland – erwarte, stünden bei Subaru kompetente Ansprechpartner sofort zur Verfügung.
Auch international ist die Teilelogistik von Subaru Deutschland gefragt. Die Schweizer Emil Frey Gruppe, zu der Subaru Deutschland ja letztlich gehört, tritt auch auf dem Heimatmarkt sowie in Tschechien, Ungarn, Polen und Frankreich als Importeur der Allradmarke auf. Hier oder da kann es mal einen Engpass an Teilen geben. Und da hilft Subaru in Friedberg auch schon mal aus.
Aber auch Händler und Werkstätten in Deutschland können von diesem internationalen Verbund profitieren. Kommt es in einem seltenen Fall vor, dass ein Teil in Friedberg nicht verfügbar ist, erkundigen sich die Mitarbeiter dort bei ihren Kollegen auf den anderen Märkten, ob diese aushelfen können. Sind Teile dort verfügbar, haben die Händler schnelleren Zugriff, als wenn diese erst beim Mutterkonzern Fuji Heavy Industries (FHI) in Japan geordert werden müssten. Bestellungen aus Japan werden in der Regel per Seefracht geliefert.
Um seine Händler im Ersatzteilgeschäft wirtschaftlich zu unterstützen, hat Subaru ein Bonussystem eingeführt. Dieses ermöglicht laut Aftersales-Leiter Kracke Boni von bis zu zwei Prozent des Umsatzes. Daneben räumt der Importeur bei Vorratsbestellungen Rabatte von zehn Prozent ein. Dazu kommt die frachtkostenfreie Lieferung.
Neben Ersatzteilen ist für Subaru Deutschland auch das Geschäft mit Zubehör von wachsender Bedeutung. Ein wichtiges Angebot ist hier beispielsweise der Reifenservice, der komplette Räder saisonabhängig innerhalb einer Frist von einem bis drei Tagen liefert. Subaru Deutschland arbeitet hierfür mit einem Partner zusammen.
Vier Fünftel des Zubehörprogramms stammen vom Subaru-Mutterkonzern FHI selbst. Es wird nach Konzernvorgaben zum Großteil in Europa produziert.
Regelmäßige Schulungen
Egal ob im Teile- oder im Zubehörwesen: Subaru Deutschland kümmert sich auch hier um die Qualifikation des Verkaufspersonals im Handel. Regelmäßig veranstaltet der Importeur Verkäuferschulungen, die für Vertragspartner und deren Mitarbeiter kostenfrei sind. Und der Handel nimmt dieses Angebot dankend an: Oft sind die Schulungen nach Angaben von Aftersales-Leiter Kracke ausgebucht.
Subaru Deutschland legt hohen Wert darauf, seine Partner schnell und zuverlässig mit Ersatzteilen und Zubehör zu versorgen. Denn die Werkstattkunden, die heute in die Betriebe kommen, sieht der Importeur als die Neuwagenkäufer von morgen.
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