Subaru: Teileverfügbarkeit überdurchschnittlich

Autor Martin Achter

Die japanische Importmarke hat in ihrem deutschen Zentrallager im hessischen Friedberg stets 96,5 Prozent aller Ersatzteile vorrätig. Damit sieht sich das Fabrikat im Branchenvergleich auf Topniveau.

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(Foto: Achter)

Knapp 124.000 Pkw der Marke Subaru rollen auf Deutschlands Straßen – und immer wieder, beispielsweise zur regelmäßigen Inspektion, auch in die Werkstätten der Subaru-Vertragspartner. Das Werkstattgeschäft ist für die Händler der Marke aufgrund der hohen Kundenloyalität eine beständige Ertragsquelle. Voraussetzung für die Zufriedenheit der Kunden ist allerdings, dass Reparaturen und sonstige Arbeiten an den Fahrzeugen schnell erledigt werden. Dies umzusetzen, liegt ein Stück weit in der Hand der Händler und Werkstätten selbst, ist mitunter aber auch von der Teileversorgung durch Subaru Deutschland abhängig. Doch der Importeur hat hier hohe Ansprüche an sich selbst und will seine Partner mit Bestleistungen unterstützen.

Jörg Kracke, Leiter Aftersales von Subaru Deutschland, ist stolz, wenn er über die Teileverfügbarkeit in der Subaru-Zentrallogistik am Unternehmenssitz im hessischen Friedberg spricht: 96,5 Prozent der Ersatzteile für Fahrzeuge der Marke Subaru seien permanent sofort lieferbar. Damit liege Subaru über dem Branchenschnitt von 96 Prozent. Unabhängige Untersuchungen hätten in der Vergangenheit immer wieder die hohe Zufriedenheit der Vertragspartner bestätigt. Die hohe Verfügbarkeitsquote im Ersatzteilbereich trägt sicher mit dazu bei. Denn Händler und Werkstätten können sich sicher sein, dem Kunden schnell weiterhelfen zu können.

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Haben Vertragspartner ein Teil nicht in ihren Lagern vor Ort vorrätig, können sie in der Regel trotzdem kurzfristig darüber verfügen. Auf die Teile, die bei Subaru Deutschland verfügbar sind, haben sie über ein Online-Bestellsystem Zugriff. Eilbestellungen, die bis 17 Uhr eingehen, erhalten Händler und Werkstätten gleich am nächsten Tag. Weniger zeitkritische Vorratsbestellungen von Händlern verschickt Subaru am Tag nach dem Eingang. Die Lieferung erfolgt hier frachtkostenfrei.

Hinter der Teilelogistik in Friedberg steht – wie hinter Subaru Deutschland selbst auch – die Emil Frey Gruppe Deutschland. 45.000 Teile für Fahrzeuge der Marke Subaru lagern hier vor Ort. Zusammen mit der Teilelogistik für die Marken Daihatsu und Hyundai, die die Frey Gruppe ebenfalls abwickelt, liegt der Bestand bei 125.000 Positionen. Das Lager hat eine Grundfläche von 23.000 Quadratmetern. 78.000 Quadratmeter Lagerfläche stehen zur Verfügung.

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Dafür, dass die bestellte Ware zu den Händlern kommt, sorgen die elf Mitarbeiter des Bereichs Teilewesen unter Leitung von Roland Wagner. Das Teilewesen ist – neben dem technischen Kundendienst, der Garantieabwicklung und der Homologation – eine der Abteilungen des Aftersalesgeschäfts von Subaru Deutschland. Die Händler können Ersatzteile und sonstige Materialien direkt über das Onlinesystem von Subaru Deutschland ordern. Zusätzlich stehen für Fragen auch ständig die Mitarbeiter des Teilewesens als Ansprechpartner telefonisch zur Verfügung.

„Viele Händler schätzen diese direkte Kontaktmöglichkeit“, sagt Bereichsleiter Wagner. Aftersales-Leiter Kracke betont, wie eng die Beziehung zwischen Importeur einerseits und Händlern und Werkstätten andererseits ist – und wie kontinuierlich diese über die Jahre gewachsen ist: „Viele unserer Mitarbeiter sind bereits seit Gründung des Logistikbereichs 1986 in Friedberg dabei. Und auf Seiten der Vertragspartner haben wir Ansprechpartner, die uns seit vielen Jahren persönlich bekannt sind.“

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