Subaru will neue Händler gewinnen

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Neben dem, was Marke und Importeur bieten, bestehen aber auch Erwartungen an potenzielle Händler. Dabei komme es weniger auf Markenexklusivität an. Nur etwa 45 Prozent der Partner hätten Exklusivbetriebe, sagt der Subaru-Geschäftsführer. Wichtig sei aber die Einstellung zur und das Bemühen um die Marke. „Wir möchten von dem Händler, der Subaru übernehmen will, sehen, dass er voll hinter der Marke steht. Wenn wir feststellen, dass wir nur das fünfte Rad am Wagen sind, werden wir von einer Zusammenarbeit absehen.“

Bei Mehrmarkenhändlern müsse natürlich das Markenportfolio zu Subaru passen, sagt Dannath. Subaru müsse als eigenständige, vollwertige Markenwelt erlebbar sein. Noch wichtiger aber sei, dass im Betrieb eine klare personelle Zuständigkeit für die Marke bestehe. „Wenn wir spüren, dass die Bereitschaft besteht, eine Organisation mit mindestens einem spezialisierten Verkäufer aufzubauen, dann sprechen wir gerne über einen Vertrag – und leisten auch die notwendige Unterstützung, bis die Marke in der Region etabliert ist.“

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Der Vertrieb von Subaru bietet Händlern die Chance, gute Erträge zu erzielen – in der Werkstatt und im Vertrieb, so Geschäftsführer Dannath. Die Fixmarge von 15 Prozent auf alle Modelle und für jeden Händler werde ergänzt durch einen variablen Anteil von drei Prozent, der jährlich neu justiert wird, sowie einen Volumenbonus von maximal 1,5 Prozent. Die Marktgebiete der Händler seien so ausgelegt, dass ein Absatz von mindestens 90 Neuwagen im Jahr möglich sei – dies sei sichergestellt. Die durchschnittliche Umsatzrendite bewege sich zwischen 1,0 und 1,5 Prozent. Es gebe aber auch Händler, die deutlich mehr verdienten.

Subaru Deutschland lege Wert darauf, dass die Händler im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft wie auch im Service Geld verdienen könnten, betont Dannath. Das Nachlassniveau im Neuwagengeschäft sei in der Regel gering, Tageszulassungen gebe es kaum. Dadurch sei auch das Restwertniveau günstig.

Mit Blick auf die Zukunft könnten sich die Händler auf ein breiteres Fahrzeugportfolio freuen, sagt Geschäftsführer Dannath. Subaru werde zwar ein Spezialanbieter von Allradfahrzeugen bleiben, sich in diesem Segment jedoch breiter aufstellen. Ein Beispiel sei der neue Sportkombi Levorg, der im September zur Internationalen Automobil-Ausstellung eingeführt wurde und junge Käufer ansprechen soll. Im nächsten Jahr kämen neue Generationen des SUVs XV und des Kompaktwagens Impreza. Und auch mit Hybridfahrzeugen sei in den kommenden Jahren fest zu rechnen, verspricht Dannath.

(ID:43638079)

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«