Schon vor seinem Amtsantritt im April 2020 hat Audi-Chef Markus Duesmann offenbar radikale Pläne geschmiedet. Der Manager gibt Verbrennungsmotoren in der Entwicklung nur noch fünf Jahre. Sein Entwicklungsvorstand äußerte sich jüngst noch ganz anders.
Der aktuelle Mängelreport des TÜV zeigt, dass auch in diesem Jahr deutsche Modelle durch geringe Mängelquoten glänzen. Die Top-Platzierung geht an den Mercedes GLC. Den zweiten Platz teilen sich gleich drei Modelle.
Aufgrund der Corona-Krise ging es auch beim Autozulieferer im vergangenen Jahr drastisch bergab. Obwohl sich die Lage im zweiten Halbjahr besserte, musste Bosch dennoch ein deutliches Umsatzminus verkraften.
Audi-Chef Markus Duesmann gilt als enger Vertrauter von Volkswagen-Boss Herbert Diess. Auch in der Frage, auf welchen Antrieb man bei Pkws in Zukunft hauptsächlich setzen sollte, liegen die beiden offenbar auf einer Wellenlänge.
Einst war der Familienbetrieb in Bad Tölz Saab-Händler. Doch das Aus der schwedischen Marke bescherte dem Unternehmen die Insolvenz. Aus der arbeitete es sich heraus und hat jetzt verschiedene wirtschaftliche Standbeine. Saab bleibt aber Herzensangelegenheit.
Weltweit übertrafen die Ingolstädter im ersten Quartal bei den Auslieferungen sogar ihr eigenes Vorkrisenniveau von 2019. Das liegt vor allem an China und Nordamerika. Deutschland zählte dagegen in den ersten drei Monaten zu den Märkten, wo Audi am stärksten zu kämpfen hatte.
Gebrauchte Pkw waren im Dezember wenig gefragt. Damit endet das Jahr für die Branche erwartungsgemäß mit einem Minus. Der Markt für andere Fahrzeugklassen war 2018 deutlich lebendiger.
Der Fahrplan für die Abspaltung und den Börsengang der Lkw-Sparte bei Daimler steht. Die bisherige Daimler-Holding ist dann nur noch für das Pkw- und Vangeschäft zuständig und wird umbenannt.
Deutschland scheint ein attraktiver Standort für Batteriefabriken zu werden. Wie am Dienstag bekannt wurde, investiert Svolt Energy zwei Milliarden Euro im Saarland. Vor Konkurrenten wie Tesla wollen sich die Chinesen nicht verstecken.
Zum Wochenauftakt sind die Ölpreise heftig abgestürzt – auch in Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise. Das könnte sich in sinkenden Spritpreisen niederschlagen. Eine genaue Prognose wagt jedoch niemand.