Suchmaschinen für mehr Datensicherheit
Der NSA-Schnüffelskandal hat die Anfälligkeit der digitalen Kommunikation deutlich gemacht. Dadurch werden Alternativen zu den bekannten Suchmaschinen wieder interessant.

Digitale Kommunikation, Recherche und Archivierung sind in Unternehmen immer ein sensibles Thema. Nicht umsonst gibt es Datenschutz-Vorschriften, -Richtlinien und -Beauftragte in den Unternehmen. Doch was tun gegen den versteckten Feind? Autohäuser und Werkstätten können zumindest – wie jedes Unternehmen und jede Privatperson – Suchmaschinen jenseits der bekannten Anbieter nutzen. Im Folgenden werden die Alternativen vorgestellt.
Der eingängige Slogan „Search anonymously. Find instantly“ ist die Kurzfassung der Philosophie des Gründers Gabriel Weinberg: „Duckduckgo sammelt standardmäßig keine persönlichen Daten und gibt sie auch nicht weiter“, so Weinberg. Demzufolge sammelt und speichert die Suchmaschine keine IP-Adressen und loggt auch keine Benutzerdaten. Cookies werden nur verwendet, wenn sie absolut nicht zu vermeiden sind. Eine ausführliche Darlegung der Datenschutzphilosophie des Unternehmensgründers befindet sich in englischer Sprache auf der Duckduckgo-Seite.
Der merkwürdige Name des Suchdienstes ist von dem Kinderspiel „Duck Duck Goose“ abgeleitet, das in Deutschland als „Plumpsack“ oder „Faules Ei“ bekannt ist. Duckduckgo-Gründer Weinberg wurde wegen des als kindisch empfundenen Namens oft kritisiert. Er sagt aber: „Der Name kam mir einfach in den Kopf, und er gefiel mir sofort. Basta.“
Duckduckgo greift bei der Ermittlung der Suchergebnisse auf etwa 50 Quellen zurück, darunter Wikipedia und Wolfram Alpha, aber auch von Seiten wie Yahoo! oder Bing.

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