Importeur Suzuki beruft neuen Deutschlandchef

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Daniel Schnell führt künftig die Geschäfte von Suzuki Deutschland. Er ist bereits seit mehreren Jahren für den Importeur tätig. Sein Vorgänger Kazuyuki Yamashita wechselt nach Großbritannien.

Daniel Schnell wird neuer Geschäftsführer von Suzuki Deutschland. (Bild:  Suzuki)
Daniel Schnell wird neuer Geschäftsführer von Suzuki Deutschland.
(Bild: Suzuki)

Suzuki Deutschland bekommt einen neuen Geschäftsführer: Wie der Importeur aus Bensheim am Montag bekanntgab, übernimmt Daniel Schnell den Führungsposten zum 1. April 2026. Er folgt auf Kazuyuki Yamashita, der künftig für die britische Tochter des japanischen Herstellers, Suzuki GB PLC, tätig sein wird.

Daniel Schnell wird der erste deutsche Geschäftsführer in der 50-jährigen Geschichte des Importeurs. Er wird alle drei Geschäftsbereiche des Unternehmens verantworten: Automobile, Motorrad und Marine. Der Diplom-Volkswirt ist seit 2020 bei Suzuki Deutschland tätig. Er startete als General Manager Sales Automobile, bevor er 2021 zum Deputy Managing Director ernannt wurde. In dieser Funktion habe Schnell sehr eng mit Kazuyuki Yamashita zusammengearbeitet. Vor seiner Tätigkeit bei Suzuki war der 50-Jährige in leitenden Funktionen im Vertrieb und Händlernetz bei der Fiat Chrysler Automobiles Germany AG sowie im Vertrieb bei Hyundai Motor Deutschland beschäftigt.

Daniel Schnell sagt: „Ich bin sehr dankbar für das große Vertrauen, das mir seitens der Suzuki Motor Corporation entgegengebracht wird. Der deutsche Markt ist in Bezug auf individuelle Mobilität höchst kompetitiv und spielt folglich seit jeher eine Schlüsselrolle für Suzuki.“ Er setze „auf eine starke Basis bestehend aus loyalen Kundinnen und Kunden sowie engagierten Handelspartnern, die elementarer Bestandteil unserer Vertriebsstrategie sind und auch künftig bleiben werden.“ Mit deren Unterstützung sei er optimistisch, neue Zielgruppen zu erschließen, „um Schritt für Schritt unsere Marktanteile in allen drei Produktbereichen Automobile, Motorrad und Marine auszubauen.“

Kazuyuki Yamashita arbeitet bereits seit über 35 Jahren für Suzuki, die letzten fünf Jahre leitete er die Geschäfte in Bensheim. Yamashita war 2021 in einer herausfordernden Zeit beim Importeur angetreten. Das Unternehmen hatte eine Umstrukturierung mit massivem Stellenabbau hinter sich, die Stimmung im Handel war schlecht: Im IfA-Markenmonitor, der jährlich die Zufriedenheit der Fabrikatshändler mit ihren Herstellern und Importeuren abfragt, landete Suzuki damals auf dem letzten Platz. Yamashita konnte Vertrauen zurückgewinnen. Mittlerweile befindet sich Suzuki im Ranking im Mittelfeld.

Kazuyuki Yamashita stand fünf Jahre an der Spitze von Suzuki Deutschland. Jetzt wechselt er nach Großbritannien. (Bild:  www.weigl.biz)
Kazuyuki Yamashita stand fünf Jahre an der Spitze von Suzuki Deutschland. Jetzt wechselt er nach Großbritannien.
(Bild: www.weigl.biz)

„Wir danken Kazuyuki Yamashita für seinen großen Einsatz, mit dem es ihm gelungen ist, das Vertrauen in die Marke Suzuki in Deutschland wieder zu festigen und die Marktanteile in unseren drei Geschäftsbereichen zu stabilisieren“, sagt Yusuke Kato, Managing Officer und Executive General Manager bei der Suzuki Motor Corporation im japanischen Hamamatsu sowie zweiter eingetragener Geschäftsführer der Suzuki Deutschland GmbH, „mit Daniel Schnell steht ein würdiger Nachfolger aus den eigenen Reihen bereit, der die Werte von Suzuki verinnerlicht hat und die spezifischen Besonderheiten des deutschen Markts bestens kennt.“

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