Bilanz 2024 Suzuki erweitert Händlernetz

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Suzuki hat 2024 einige Lücken im Händlernetz geschlossen. Der Absatz wuchs leicht – dank nur eines Modells.

Die deutsche Suzuki-Zentrale in Bensheim.(Bild:  Simon/»kfz-betrieb«)
Die deutsche Suzuki-Zentrale in Bensheim.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Suzuki konnte 2024 in Deutschland mehrere Open Points schließen. Wie der Importeur am Mittwoch bekanntgab, eröffneten im vergangenen Jahr 16 neue Vertriebsstandorte. Diese gehören einerseits Händlern, die Suzuki neu aufgenommen haben, andererseits bestehenden Partnern, die das Fabrikat an zusätzlichen Standorten präsentieren.

Suzuki habe auf diese Weise Lücken in Köln, Stuttgart, Bremen, Halle (Saale) und Jena geschlossen. Auch in Landshut, Ansbach und Lüneburg ist Suzuki nun vertreten. In Bad Kreuznach, Geldern und Gronau schieden Händler aus Altersgründen aus. Auch dort habe Suzuki neue Partner gefunden.

Mit den neuen und bestehenden Partnern als elementarem Bestandteil der Vertriebsstrategie äußert sich Suzuki in einer Mitteilung zuversichtlich, „künftig neue Kundengruppen erschließen und mittelfristig den Marktanteil steigern zu können“.

Swift zieht die Bilanz ins Plus

Mit dem abgelaufenen Jahr 2024 zeigt sich der Importeur zufrieden. Im rückläufigen Umfeld des deutschen Neuwagen-Markts verkaufte der Importeur 25.566 Pkw und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil betrug wie im Vorjahr 0,9 Prozent.

Im April 2024 brachte Suzuki die neue Generation des Swift auf den Markt. Das Modell kam auf 9.093 Einheiten und war mit einem Plus von 45,7 Prozent tatsächlich das einzige Modell mit Absatz-Wachstum (abgesehen vom Swace, der mit 661 Einheiten auf zehn Zulassungen mehr als 2023 kam). Beim zweit-meistverkauften Modell Vitara gingen die Neuzulassungen um knapp 17 Prozent zurück.

Die drei Modelle Ignis, Swift Sport und Jimny produziert der Hersteller mittlerweile nicht mehr. Vom Mini-SUV Ignis sind offenbar noch Einheiten im Bestand; im Dezember trug es noch 261 Einheiten zur Bilanz bei, im Gesamtjahr waren es gut 6.000, die im kommenden Jahr fehlen.

Der neue Swift bestätige, dass „wir mit unserer Modell- und Technikstrategie richtig liegen“, kommentiert Daniel Schnell, Deputy Managing Director von Suzuki Deutschland, das Ergebnis. „Unser Fokus auf kompakte Mobilität als Gegenentwurf zu immer größerer werdenden Fahrzeugen zahlt sich aus.“

2025 bringt Suzuki mit dem E-Vitara sein erstes Elektromodell auf den Markt. Das kompakte B-SUV soll ab Frühjahr im indischen Suzuki-Werk Gujarat produziert werden.

(ID:50284965)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung