Suzuki Jimny: Hochsitz-Cola mit einem Schuss Lifestyle

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Besinnt man sich nach dem Lifestyle-Ausflug auf die klassische Jimny-Zielgruppe zurück, fällt auf, dass der Jimny auch dort zum Start nicht alle Bedürfnisse befriedigt. Das Auto ist in seiner Einstiegsvariante „Comfort“ bereits relativ hoch ausgestattet. Warum der Förster oder Jäger jetzt zwingend ein Navi oder einen Spurhalteassistenten im Wald brauchen sollte, kann auch Suzuki nicht beantworten. Immerhin: Für den Müdigkeitswarner bricht Thomas Wysocki in der für ihn typischen Art eine Lanze. „Wenn der Jäger nach einem langen Tag und trotz einer Hochsitz-Cola nicht mehr so ganz wach ist, ist es doch gut, diesen Assistenten an Bord zu haben.“

Über jeden Zweifel erhaben ist der zuschaltbare Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Damit wühlt sich der Jimny wirklich durch jedes noch so unwegbare Gelände. Dazu tragen auch die jeweils um 2 Grad höheren Böschungswinkel vorne (37 Grad) und hinten (49 Grad) sowie die um 15 Millimeter auf nun 21 Zentimeter gestiegene Bodenfreiheit bei.

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Hinter der „vollen Hütte“ zur Markteinführung dürfte bei Suzuki wenig überraschend die Hoffnung stecken, mit dem Auto gerade zu Beginn gutes Geld zu verdienen. Wysocki wollte auch nicht ausschließen, dass später noch eine abgespeckte Variante kommt, auch ein Jimny mit alternativem Antrieb ist nicht unwahrscheinlich. So startet der Offroader aber zunächst einmal bei 17.915 Euro, mit Automatik-Getriebe kostet er mindestens 19.095 Euro. Die höhere Ausstattungsvariante „Comfort +“ beginnt bei 19.985 Euro. „Wir haben schwer dafür gekämpft, dass die Preise unter 20.000 Euro bleiben und sind sehr glücklich darüber“, sagt Wysocki.

Glücklich dürften auch die Händler in Deutschland sein, wenn der Jimny endlich zu ihnen kommt. Der Händlerverband hatte den bevorstehenden Tag der Markteinführung bereits euphorisch als „Weihnachten und Ostern“ für die Partner bezeichnet. Schließlich haben sie aktuell doch über fast alle Baureihen hinweg mit stark eingeschränkten Verfügbarkeiten zu kämpfen. Thomas Wysocki versucht in der Hinsicht zu beschwichtigen: „Mit dem Jimny kriegen wir diese Probleme in den Griff, kurz darauf sind dann auch das Vitara-Facelift und der SX4 S-Cross wieder voll verfügbar.“ Vom Jimny werden in diesem Jahr noch etwa 1.800 Einheiten in den Handel gehen. 2019 will der Importeur dann richtig Gas geben und mindestens 6.000 Fahrzeuge in Deutschland absetzen. Und das ganz ohne Gerüchte.

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