Suzuki: „Tolle Ideen aus dem Elfenbeinturm bringen nichts“

Autor Christoph Seyerlein

Nach einem starken Jahr 2017 will Suzuki Deutschland im neuen Jahr ähnliche Zahlen erreichen. Bei großen Branchenthemen wie der Digitalisierung schaut der Importeurschef Thomas Wysocki ganz genau hin, was für den Handel überhaupt möglich ist.

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Thomas Wysocki bleibt bei Suzuki Deutschland länger als geplant am Ruder.
Thomas Wysocki bleibt bei Suzuki Deutschland länger als geplant am Ruder.
(Bild: Seyerlein)

Redaktion: Herr Wysocki, anders als bei der IAA 2017 angekündigt, ist Suzuki zum Ende des vergangenen Jahres doch noch auf den Diesel-Prämien-Zug aufgesprungen. Warum?

Thomas Wysocki: Unsere Händler sind zu jener Zeit auf uns zugekommen und haben uns gesagt, dass einige Kunden bei ihnen nach einer solchen Prämie gefragt hätten. Deshalb haben wir uns dann dazu entschieden, das auch zu machen. Allerdings wurde die Diesel-Umstiegsprämie bei uns sehr überschaubar angenommen, das waren nur Einzelfälle. Mit einem Anteil von unter fünf Prozent in 2017 spielt der Diesel bei uns ja keine große Rolle.

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Wie sehen Sie die aktuelle Diesel-Problematik? Denkt auch Suzuki daran, den Diesel komplett aus dem Angebot zu streichen?

Dazu wird es in Kürze eine endgültige Entscheidung geben, über die wir jetzt noch nicht sprechen können.