Alternative Kraftstoffe Synfuels in Oldtimermotoren: problemlos möglich

Von Steffen Dominsky 5 min Lesedauer

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Die Classic-Abteilung der AMAG, größter Autohändler der Schweiz, hat zusammen mit der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) eine fundierte Untersuchung zum Einsatz von synthetischem Benzin in Oldtimerfahrzeugen durchgeführt. Deren Ergebnis fällt überaus positiv aus.

Unter anderem ein 45 Jahre alter VW Golf diente der Classic-Abteilung der AMAG und der Empa als „Versuchskarnickel“ für ihre Untersuchung zum Einsatz von synthetischem Benzin in Oldtimerfahrzeugen.(Bild:  AMAG)
Unter anderem ein 45 Jahre alter VW Golf diente der Classic-Abteilung der AMAG und der Empa als „Versuchskarnickel“ für ihre Untersuchung zum Einsatz von synthetischem Benzin in Oldtimerfahrzeugen.
(Bild: AMAG)

Die AMAG-Gruppe hat ein Ziel: Bis 2040 möchte der größte Autohändler der Schweiz einen klimaneutralen Fußabdruck erreichen. Dabei unterstützen die Eidgenossen mit einem Klimafonds Schweizer Unternehmen, die Technologien oder Geschäftsmodelle zur Dekarbonisierung der Mobilität entwickeln.

Dieser Ansatz führte zu einer Beteiligung am Schweizer Unternehmen Synhelion: Es hat eine Technologie entwickelt, mit Sonnenenergie Solartreibstoffe zu produzieren. In diesem Jahr wird Synhelion die erste Produktionsanlage industrieller Größe in Betrieb nehmen. „Auch wenn Pkw künftig mehrheitlich batterieelektrisch angetrieben werden, so wird der Verbrennungsmotor noch viele Jahre eine wichtige Rolle in der Schweizer Mobilität spielen, nicht nur bei Oldtimern. Gemäß einer Studie der Empa werden 2040 noch rund zwei Millionen Verbrenner auf Schweizer Straßen unterwegs sein. Wenn es gelänge, diese mit CO2-neutralem Treibstoff zu betreiben, würden unsere CO2-Emissionen fast zehn Prozent niedriger sein. Weltweit können synthetische Treibstoffe einen relevanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten“, ordnet Helmut Ruhl, CEO der AMAG-Gruppe, ein.