Projekt „E-Fuels for Future“
Synthetik-Sprit funktioniert
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Auf der Automechanika informierte der ZDK über E-Fuels und präsentierte erste Ergebnisse sein Projekts: Synthetische Kraftstoffe verhalten sich wie fossile, gelten aber als klimaneutral.
Für den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) kam die Entscheidung des Europäischen Parlaments wie gerufen: Während der Verband auf der Automechanika in Frankfurt am Main die Ergebnisse seines E-Fuels-Projekts vorstellte, legte Brüssel erstmals eine Mindestquote für E-Fuels im Verkehrssektor fest. Ihr Anteil in fossilen Kraftstoffen soll bis 2030 steigen.
Entsprechend positiv gestimmt präsentierte der Verband die Ergebnisse seines Projekts „E-Fuels for Future“. Bei diesem testet der Verband die Leistung und das Fahrverhalten eines gebrauchten Golfs – zunächst mit fossilem Kraftstoff, dann mit E-Fuels. „Sowohl die Abgas- als auch die Verbrauchswerte liegen bei der Nutzung von E-Fuels auf einem vergleichbaren Niveau wie bei herkömmlichen Kraftstoffen und weit unterhalb der zulässigen und sehr strikten Emissionsgrenzwerte in der EU“, erläuterte Werner Steber, Geschäftsführer der ZDK-Abteilung Werkstätten und Technik. Das Ziel des Projekts sei damit zwar mehr als erreicht, das Ergebnis für die Rettung des Verbrennungsmotors aber nicht ausreichend. Denn bislang ignoriere die EU, dass der CO2-Ausstoß von E-Fuels-Autos nicht vergleichbar sei mit dem von Fahrzeugen, die fossilen Kraftstoff verbrennen.
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