Tatort Kfz-Werkstatt

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Seit über einem halben Jahr arbeitet Afraschteh bereits mit dem Inspector, nachdem er ihn vier Wochen lang kostenlos testen konnte, und ist vollauf zufrieden. Der Tester hat in seinen Augen eine optimale Größe, ein robustes, mit einem zusätzlichen, stoßabsorbierenden Rahmen versehenes Gehäuse und ein übersichtliches Bedienfeld mit pflegeleichten Folientastern. Nach dem Motto „Was nicht da ist, kostet kein Geld und geht auch nicht kaputt“ geht für ihn auch die klassische Kabelverbindung zum Fahrzeug in Ordnung – Bluetooth ist vorerst nicht lieferbar. Genauso wie die Tatsache, dass der Tester auf einen teuren und verschleißfreudigen Akku verzichtet und erst bei Kontakt mit dem Fahrzeugbordnetz oder einem externen Netzteil seinen Dienst versieht.

„Auch auf modernen Schnickschnack wie einen Farbbildschirm verzichte ich gerne, wenn das Gerät dafür störungsfrei läuft, weil es einen nicht rotierenden Datenspeicher hat oder sehr schnell einsetzbar ist, da sein Betriebssystem nicht von Bill Gates stammt“, so der Diagnosefachmann. Ebenso zu schätzen weiß er das 4-Kanal-Oszilloskop, über das das Gerät verfügt. „Der Inspector ist kein billiger und oberflächlicher Pocket-Tester, sondern ein professionelles und vollwertiges Prüf- und Instandsetzungswerkzeug. Sowohl die Fahrzeugabdeckung als auch die Diagnosetiefe sind beeindruckend und die Menüführung ist kinderleicht. Und welcher Hersteller kann mir obendrein schon ein 4-Kanal-Oszi bieten, das in seinen Tester integriert ist?“, beschreibt Afraschteh seine Erkenntnis.

Ausgewachsenes Profiwerkzeug

Dass das mit dem „professionellen Werkzeug“ keineswegs nur dahergesagt ist, zeigt ein kurzer Blick in die letzte Ausgabe des großen Diagnosetests von Dekra und »kfz-betrieb«. Hier hatte der identische Ultrascan P1 von Hannatech den fünften Gesamtrang und sogar den ersten Platz beim Preis-Leistungs-Vergleich belegt. Mittlerweile agiert Herth + Buss als europäischer Partner für den koreanischen Hersteller. „Zusammen mit Hannatech entwickeln wir den Diagnosetester kontinuierlich weiter und nehmen dabei die Werkstätten mit ins Boot. Deren Erfahrungen und Wünsche berücksichtigen wir nach dem Prinzip ‚aus der Praxis für die Praxis‘ und verbessern so das Gerät“, erklärt Alex Herb, Produktmanager bei Herth + Buss, die Situation und das Engagement des Heusenstammer Unternehmens.

In diesem Zusammenhang verweist er darauf, dass z. B. bis Jahresende sämtliche noch verbliebenen englischen Ausdrücke aus der deutschen Inspector-Software verschwunden sein werden. Auch aus anderer Perspektive zeigt sich, dass es den Verantwortlichen hier nicht darum geht, den schnellen Euro mit dem Verkauf von ein paar Diagnosetestern zu machen. Denn auch den Service und Support nimmt der Werkstattausrüster und Teilelieferant ernst. So kommt Jens Heun vom Werkstattaußendienst nicht nur in die Kfz-Betriebe und demonstriert die Qualitäten des Inspector live und in Farbe, sondern wird künftig zusammen mit seinen Kollegen auch spezifische Diagnoseschulungen abhalten. Damit künftig möglichst viele Inspecor-Nutzer sagen können: „Diagnosefall gelöst“.

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