Renault-Rückruf Tausch der Kraftstoffleitung im Koleos

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei dem Renault-SUV mit H5H-Ottomotor besteht erhöhte Brandgefahr. Zudem könnte das Aggregat unvermittelt ausgehen. Rund 8.000 Einheiten müssen deshalb zu einer knapp fünfstündigen Reparatur.

Gut 2.000 Koleos-Einheiten müssen hierzulande für einen Teiletausch zu den Service-Partnern.(Bild:  Christian Otto)
Gut 2.000 Koleos-Einheiten müssen hierzulande für einen Teiletausch zu den Service-Partnern.
(Bild: Christian Otto)

Renault ruft seit Anfang August die zweite Generation des Koleos zurück. Rund 8.000 SUVs aus dem Produktionszeitraum 19. September 2019 bis 18. September 2023 erhalten einen neuen Kraftstoffschlauch. Beim 1,3-Liter-Ottomotor (Motorkennung H5H) soll so ein Kraftstoffaustritt künftig verhindert werden. Es sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) „139 Vorfälle aus dem Feld bekannt, bisher jedoch keine Brände“.

Weniger theoretisch als die Feuergefahr ist nach unseren Informationen die Möglichkeit, dass der Motor plötzlich ausgeht. Denn aufgrund einer falschen Montage kann sich der Kunststoffteil des Kraftstoffzufuhrschlauchs vom Metallteil lösen. Tritt der Fehler bei laufendem Motor auf, stoppt die Kraftstoffpumpe nach acht Sekunden.

In Deutschland müssen daher 2.126 Autos für knapp fünf Stunden in die Vertragswerkstatt. Die Reparatur firmiert intern unter der Kennung „0EM1“. Zum Schwestermodell Nissan X-Trail, zwischen 2019 und 2022 ebenfalls mit 1,3-Liter-Benziner erhältlich, liegt bislang keine solche Fehlermeldung vor.

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