E-Auto-Bremse Tausendmal berührt – plötzlich ist nichts passiert

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Manche E-Autos vermitteln beim Bremsen ein indifferentes, schlecht vorhersehbares Pedalgefühl. Woher das kommt und was Werkstätten hier beachten sollten, erläutern Bremsenexperten von Aumovio.

Das Symbolbild stellt die Situation etwas übertrieben dar – aber eine gewisse Irritation kann das Bremsverhalten mancher Elektroautos beim Fahrer schon auslösen.(Bild:  KI-generiert)
Das Symbolbild stellt die Situation etwas übertrieben dar – aber eine gewisse Irritation kann das Bremsverhalten mancher Elektroautos beim Fahrer schon auslösen.
(Bild: KI-generiert)

Eine ganz normale Situation im Straßenverkehr: Die Ampel schaltet auf Gelb, der Vordermann bremst, also wandert auch der Fuß des Autors auf das mittlere Pedal und beginnt, Druck auszuüben – in genau der Dosierung, die in vielen Tausend Fällen zuvor auch ausgereicht hat. Doch der Wagen verzögert weniger stark als erwartet. Das vor uns stehende Auto kommt bedrohlich schnell näher – oh oh oh, das wird knapp! Stärker presst der Fuß, das Pedal fährt tief ein, und kurz vor dem Blech sammelt der Wagen dann plötzlich ausreichend Bremsverzögerung zusammen, um gerade noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

Tief taucht die mit dem bekannten dreizackigen Stern verzierte Front des Elektroautos ein und wieder aus, der Vordermann guckt strafend in den Rückspiegel, und der Fahrer kommt sich ziemlich blöd vor. Was war das denn?