Technik-Know-how für Kaufleute
Technisches Grundwissen spielt auch für Automobilkaufleute eine immer größere Rolle. Die Innung Kaiserslautern hat dies erkannt und bietet nun entsprechende Kurse an.

Bei der Innung Kaiserslautern hat die Nachwuchsförderung oberste Priorität. Die Innung schickt Kfz-Meister in allgemeinbildende Schulen, damit sie für ihren Beruf werben. Zudem klären Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses die potenziellen Bewerber über die Spezialausrichtungen des Kfz-Mechatronikers auf.
Das zahlt sich aus: Die Ausbildungszahlen der Kfz-Innung Kaiserslautern mit ihren 181 Mitgliedsbetrieben sind stabil. Rund 70 Auszubildende zeigen ihr Wissen und Können bei den nächsten Prüfungen.
Nicht nur im bundesweiten Trend, auch in der Pfalz haben die Ausbildungsverhältnisse beim Automobilkaufmann zugenommen. „Der Beruf hat in den vergangenen Jahren weiter an Akzeptanz gewonnen“, betont Obermeister Arno Stübs.
Die Ausbildung will die Innung auf freiwilliger Basis noch weiter verbessern. Im beruflichen Alltag der Automobilkaufleute spielt technisches Know-how eine immer größere Rolle. Entsprechend hätten kaufmännische Auszubildende in den vergangenen Jahren häufiger Interesse gezeigt, solches Wissen zu erwerben.
Dem kommt die Innung nun entgegen. Markus Risler, Ausbildungsmeister beim BTZ der Handwerkskammer Pfalz, hat nun einen Technikkurs für Automobilkaufleute zusammengestellt. „Die Teilnahme ist freiwillig, denn in der Ausbildung ist dies ja nicht vorgeschrieben“, so Risler. Durch eine Umlage der Handwerkskammer würden den Betrieben keine Kosten entstehen.
In dem Wochenlehrgang erfahren die Auszubildenden Grundlegendes über die Fahrzeugtechnik: Kupplung, Getriebe, Fahrwerk und Fahrerassistenzsysteme werden erklärt, Unterschiede zwischen Diesel und Benziner erläutert. Am Ende kommt ein Fahrzeug auf die Hebebühne, damit es die Azubis für die Inzahlungnahme zu bewerten lernen.
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