Tesla-Rückruf in den USA
Der Tesla Model S hat Probleme beim Laden. Nun ist die US-Behörde für Straßensicherheit aktiv geworden und ruft die Fahrzeuge zurück. Ein Werkstattbesuch ist laut Tesla jedoch nicht notwendig.

Elektro-Pionier Tesla muss seine Fahrzeuge zurückrufen. Betroffen sei der Tesla Model S aus dem Modelljahr 2013, teilte die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) mit. Das Amt spricht von mehr als 29.000 Fahrzeugen.
„In Deutschland sind keine Fahrzeuge betroffen, es trifft ausschließlich den amerikanischen Raum“, betonte Kathrin Schira, verantwortlich für die Tesla-Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Für Tesla ist dies der zweite Rückruf: Im Juni 2013 beorderte der E-Autobauer seine Fahrzeuge in die Werkstätten, weil es einen Montagefehler bei den Rücksitzen gab.
Laut NHTSA kann es beim Model S, sofern er mit dem Adapter NEMA 14-50 (240 Volt) Universal Mobile Connector (UMC) ausgestattet ist, zur Überhitzung des Adapters beim Ladevorgang kommen. US-Medien berichten, dass es bereits einen Garagenbrand als Folge gegeben habe.
Zur Lösung des Problems setzt Tesla ein „over the air“-Softwareupdate ein. Entsprechend müssen die Fahrzeuge nicht in die Werkstätten. „Wir verschicken lediglich einen neuen Adapter für Charging-Boxen“, so Schira. Es sei also gar kein Rückruf, sondern lediglich eine Sicherheitsaktion.
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