Texa: Für den direkten Draht

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Der Axone Direct stellt den Einstieg in die umfangreiche Mehrmarken-Diagnose des italienischen Elektronikspezialisten dar.

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Es ist fast schon ein Gesetz: mehr Ausstattung, höherer Preis! Nicht so beim Axone Direct. Denn das Mulitmarkendiagnosegerät aus dem Hause Texa hat im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Axone Pad ein Kabel mehr und kostet doch deutlich weniger. Wie das geht? Ganz einfach: Der neueste Tester der Italiener stellt die Verbindung zwischen sich und dem Fahrzeug direkt über ein EOBD-Kabel her. Das Zwischenschalten der Texa-eigenen Fahrzeugschnittstelle Tribox bzw. Navigator entfällt bei ihm. Der große Vorteil: Was nicht da ist, kostet auch kein Geld.

Die Nachteile des neuen Testers? Laut Texa keine. Im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Axone-Familie kommuniziert er nicht via Bluetooth mit dem Fahrzeug – ein „Luxus“, auf den die eine oder andere Werkstatt durchaus verzichten kann. Derart gerüstet kann der Anwender mithilfe der ICD 3 Compact – so der Name der Texa-Software – alle bekannten Diagnoseaufgaben bewältigen, wie z. B.:

  • Parameter- und Messwerte anzeigen
  • Fehlerspeicher lesen und löschen
  • Schaltzustände anzeigen
  • Steuergeräteinformationen auslesen
  • Aktivierungen und Stellglieddiagnose vornehmen
  • Einstellungen und Codierungen ändern

Für alle Fahrzeuge

Das Ganze – den breit aufgestellten Kfz-Betrieb wird‘s freuen – nicht nur an Pkw. Die moderne Werkstatt kann mithilfe des entsprechenden Softwarepakets den Direct auch für Lkw, Zweiräder (inklusive Quads und Exoten wie Jetskis und Snowmobilen) und demnächst auch Land- und Baumaschinen einsetzen.

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Ein besonderes Schmankerl für den Nutzer ist die „dritte Dimension“. Dahinter verbirgt sich eine Einrichtung, die fast jeder von uns tagtäglich nutzt: Google. Texa hat die weltumspannende Suchmaschine kurzerhand in das Diagnosegerät integriert. Benötigt der Mechaniker in der Werkstatt Hilfe, lässt er Google einfach auf dem Texa-Zentralserver in Italien nach entsprechenden Informationen suchen – Stichwort genügt. Alles, was die Werkstatt dazu benötigt, ist W-Lan. Es verbindet den Axone Direct per Funk mit dem Internet.

Durchdachte Technik

Die Spannungsversorgung des mit Windows CE arbeitenden Kleinrechners übernimmt ein leistungsstarker Lithium-Ionen-Akku. Er hält den Direct bis zu zehn Stunden fit. Ebenso langlebig wie die Stromversorgung präsentiert sich die Verpackung des neuesten Texa-Sprosses: Der Axone Direct verfügt über ein stabiles Kunststoffgehäuse, das einiges aushält. Es ist spritzwassergeschützt, ölresistent und übersteht laut Texa selbst Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe.

Sollte man sich für die Kabelvariante von Texas Tester entscheiden, so hat man künftig dennoch die Option der kabellosen Diagnose – eine Erweiterung ist jederzeit möglich. Das gilt auch in Sachen Messtechnik. Mit dem „Multiprobe“ wird der Axone Direct zum schnurlosen 4-Kanal-Oszilloskop inklusive Multimeter, Batterie-, Starter- und CAN-Bus-Tester.

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