Thomas Holler löst Jürgen Karpinski ab

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Thomas Holler führt als Obermeister in den kommenden Jahren die Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis. Er folgt in dieser Funktion Jürgen Karpinski, der das Amt 26 Jahre innehatte.

Thomas Holler übernimmt symbolisch die Schlüsselgewalt über die Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis von seinem Vorgänger Jürgen Karpinski.
Thomas Holler übernimmt symbolisch die Schlüsselgewalt über die Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis von seinem Vorgänger Jürgen Karpinski.
(Foto: Innung Frankfurt)

Die Mitgliederversammlung der Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis hat am Dienstagabend Thomas Holler einstimmig zum neuen Obermeister gewählt. Nötig wurde die Neubesetzung, weil sein Vorgänger Jürgen Karpinski nach seiner Wahl zum ZDK-Präsidenten das Amt nach 26 Jahren abgegeben hatte.

Der 51-jährige Holler ist seit dem Jahr 2000 im Vorstand der Innung aktiv und war in den vergangenen fünf Jahren einer der beiden Stellvertreter Karpinskis. Holler leitet als Geschäftsführer das Autohaus Flebbe mit Standorten in Hattersheim und Höchst. Das familiengeführte Unternehmen handelt die Marken Mercedes, Smart und Ford. Als Obermeister steht er nun zudem 360 Mitgliedsbetrieben in der Region vor, die einen Jahresumsatz von rund 8 Milliarden Euro erwirtschaften.

Karpinski hatte durch seine lange Amtszeit die Innung und die von ihr betriebene Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen maßgeblich geprägt und die Innung zu einem Dienstleister für die Mitgliedsbetriebe entwickelt. Unter anderem wurden unter seiner Regie ein Entsorgungsring für Sonderabfälle der Innungsbetriebe und eine Initiative zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ins Leben gerufen. Seit fünf Jahren berät zudem die innungseigene Rechtsstelle die Innungsbetriebe in juristischen Belangen.

Große Bedeutung weit über die Innungsgrenzen hinaus hat die Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen. Sie erhielt während Karpinskis Amtszeit neue Gebäude, moderne Ausbildungswerkstätten und moderne technische Anwendungen. Dank des stetig erweiterten Aus- und Weiterbildungsangebots, neuerdings sind beispielsweise die Lehrgänge für Hochvolttechnik dazugekommen, durchlaufen inzwischen jährlich über 3.000 Teilnehmer die Kurse der Schule, die damit eine Auslastungsquote von knapp 100 Prozent erreicht.

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