Tipps: Nachfolgeregelung in Familienbetrieben

Redakteur: Norbert Rubbel

Niemand denkt gerne ans Ende seiner Unternehmertätigkeit. Doch irgendwann muss ein Betriebsinhaber seine Nachfolge planen. Um Konflikte zu vermeiden, muss die Übergabe des Unternehmens frühzeitig besprochen werden.

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V. li.: Josef und Brigitte Engelhart haben die Unternehmensnachfolge mit ihren Kindern Julia und Vinzenz frühzeitig besprochen und alles geregelt.
V. li.: Josef und Brigitte Engelhart haben die Unternehmensnachfolge mit ihren Kindern Julia und Vinzenz frühzeitig besprochen und alles geregelt.
(Foto: Rubbel)

Knapp ein Viertel der Vertragshändler der Automobilhersteller und sechs Prozent der Inhaber von Freien Werkstätten wollen in den nächsten fünf Jahren die Nachfolge in ihrem Unternehmen regeln. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb«. Fast jeder Ausstiegskandidat will seinen Kfz-Betrieb aus Altersgründen an einen neuen Besitzer übergeben. Der sollte idealerweise ein Familienangehöriger sein, wünschen sich rund 100 Prozent der Fabrikatshändler und 60 Prozent der Inhaber von markenunabhängigen Servicebetrieben.

Zur letzteren Gruppe zählt beispielsweise Josef Egelhart, der im oberbayerischen Mailling einen freien Kfz-Betrieb mit 20 Mitarbeitern führt. „Meine Frau und ich haben mit unseren Kindern über die Nachfolge bereits intensiv gesprochen. Sie müssen aber selbst entscheiden, ob sie das Unternehmen übernehmen“, erklärt der 52-Jährige.