Tiresonic: Schnellere Radwäsche

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Ein Rad wird gewaschen, das nächste montiert der Wäscher bereits an die Maschine. Eine zweite Radaufnahme ermöglicht Radwäsche ohne Pausen.

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Doppelte Räderzahl bei gleichem Zeitaufwand: Der neue Aufnahmearm macht es möglich.
Doppelte Räderzahl bei gleichem Zeitaufwand: Der neue Aufnahmearm macht es möglich.
(Foto: Tiresonic)

Tiresonic hat seine Ultraschall-Radwaschmaschine überarbeitet. Die RW-302 Twin verfügt jetzt über einen zweiten Radflansch, so kann der Wäscher bereits während des Reinigungsvorgangs das nächste Rad montieren. Die Durchlaufkapazität verdoppelt sich dadurch, laut Hersteller ist die Maschine bei unverändert kompakten Abmessungen jetzt auch für Betriebe mit einem Durchsatz von bis zu 200 Rädern am Tag geeignet.

Wirkungsweise bleibt gleich

Das eingetauchte Rad wird mit Ultraschall (25 Kilohertz) beschallt und gleichzeitig gedreht. Auf die Form der Felge kommt es dabei nicht an, die Schallwellen schaffen es laut Tiresonic auch in den letzten Winkel. Die Ultraschallwellen erzeugen im Wasser implodierende Kavitationsblasen, diese zerstören die Schmutzkrusten und heizen gleichzeitig das Becken zusätzlich auf. Das Beckenwasser mit der eingebauten Heizung allerdings permanent auf Temperatur zu halten, ist laut Hersteller nicht unbedingt nötig. Warmes Wasser verstärke zwar die Reinigungswirkung, sei aber bei seltenem Einsatz durch etwas längere Reinigungszeit zu kompensieren.

Reinigt ohne Chemie

Dabei kommt keinerlei Granulat oder ätzendes Reinigungsmittel zum Einsatz, nur etwas Spülmittel, um die Oberflächenspannung des Wassers zu beseitigen. Die RW-302 Twin in Aktion sehen Sie auf der „Reifen“2014 in Essen(Halle 1,Stand A 48) und der Amitec in Leipzig (Halle 4, Stand A 05). Eine Nachrüstung älterer Maschinen auf die Zweiflanschtechnik ist laut Hersteller prinzipiell möglich.

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