Tom Fux: „Franchise ist nicht schlecht“

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Toyota-Deutschland-Präsident Tom Fux schildert, wie es gelingen soll, wieder die 100.000 Neuzulassungen zu knacken, und warum er sich im Rahmen von Toyotas europäischer Digitalstrategie auch Gedanken über neue Vertriebsformen macht.

Toyota-Deutschland-Präsident Tom Fux hatte auf der IAA allen Grund zur Freude: Die Zahlen stimmen.
Toyota-Deutschland-Präsident Tom Fux hatte auf der IAA allen Grund zur Freude: Die Zahlen stimmen.
(Bild: Jack Kulcke)

Redaktion: Toyota gehört aktuell zu den wachstumsstärksten Importeuren. Welche Rolle spielt dabei die Dieselkrise?

Tom Fux: In der Tat sind wir in den ersten acht Monaten um rund 22 Prozent gewachsen. Unser Erfolg fußt auf zwei Säulen: Zum einen ist der CH-R sehr gut gestartet, wir haben mittlerweile einen Segmentanteil von elf Prozent, und zum anderen steigt die Hybridnachfrage Monat für Monat an. Die Dieselkrise beschleunigt diese Entwicklung sicher, aber wir hatten schon davor einen sehr hohen Hybridanteil. Aktuell liegt er modellübergreifend bei über 50 Prozent, beim RAV 4 sind es etwa 90 Prozent.

Wie kommt die Umtauschprämie im Handel an?

Sehr gut. Unser Fremdkundenanteil ist deutlich gestiegen: Aktuell liegt er bei über 50 Prozent. Der Erfolg der Eintauschprämie, die wir im ersten Schritt bis zum Jahresende anbieten, wird sich voraussichtlich im ersten Quartal 2018 in den Neuzulassungen widerspiegeln. Die 2.000 Euro Eintauschbonus, die Toyota komplett übernimmt, mindern zudem das finanzielle Restwertrisiko für den Handel.