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Im Visier hat der Kölner Importeur mit seinem Einstiegsmodell zwar vor allem junge Singles und Paare, die in der Stadt wohnen. Aber auch die älteren Fahrer, die in den letzten Jahren verstärkt zum Aygo gegriffen hatten, will der Importeur loyalisieren – das Durchschnittsalter war im Laufe der letzten Jahre von 35 auf 47 bis 50 Jahre gestiegen. Den Frauenanteil beziffert der Importeur mit 60 Prozent.
Erklärtes Ziel von Toyota Deutschland ist es, die loyalen Kunden in erster Linie über die gestiegene Effizienz vom neuen Modell zu überzeugen und neue Kunden über den Fahrspaß, das Design, die Individualisierungsmöglichkeiten sowie die Multimediatechnik zu gewinnen.
Finanzierungsmodell für junge Kunden
Für Käufer ab 23 Jahren hat der Importeur in diesem Zuge auch ein interessantes Finanzierungsangebot kreiert: Bei einer Anzahlung von 25 Prozent können sie einen gut ausgestatteten Aygo bei einer Laufzeit von drei Jahren für 99 Euro monatlich finanzieren. Für 9,90 Euro extra ist sogar die Vollkaskoversicherung inklusive.
Erhältlich ist der neue Kleinwagen in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten: Das Einstiegsmodell „Aygo X“, dem der Importeur einen Verkaufsanteil von 20 Prozent zutraut, ist zwar sicherheitstechnisch gut ausgestattet, dafür müssen die Käufer aber deutliche Abstriche in Sachen Komfort machen: Elektrische Fensterheber, eine fernbedienbare Zentralverriegelung und eine manuelle Klimaanlage gehören nicht zum Serienumfang, sondern müssen als Zusatzpaket erworben werden. Auch ein Radio ist nicht mit an Bord. Dafür ist neben sechs Airbags, ABS, einem Bremsassistenten und einer elektronischen Stabilitätskontrolle auch eine Berganfahrhilfe ab Werk dabei.
In der höheren Ausstattungsvariante „Aygo X-Play“, die ab 11.525 erhältlich ist, sind unter anderem eine manuelle Klimaanlage, die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und ein Audiosystem Serie. 20 Prozent der Käufer werden sich nach Einschätzung des Importeurs für diese Ausstattung entscheiden.
Einen Verkaufsanteil von gut 60 Prozent prognostiziert der Importeur indes für die höchste Ausstattungsvariante „X-Play Touch“. Für einen Kaufpreis von 12.000 Euro erhalten die Käufer zusätzlich ein Multimedia-Audiosystem mit Touchscreen und Smartphone-Anbindung sowie eine Rückfahrkamera.
Jeder zehnte Käufer, glaubt Toyota Deutschland, wird sich für eins der insgesamt drei Editionsmodelle entscheiden. Sie zeichnen sich, je nach Ausführung, durch spezielle Lackierungen und ein elektrisches Faltdach aus.
Individualisierung durch Toyota-Händler
Neu ist, dass die Aygo-Fahrer auch nach dem Kauf noch ihr Fahrzeug individualisieren können: Die Toyota-Händler halten verschiedene Karosserieteile und Innenraum-Applikationen bereit, die jederzeit austauschbar sind.
Fazit: Der neue Aygo hat durchaus das Potenzial, erneut ein Bestseller zu werden. Das Außendesign ist ansprechend, der Innenraum wirkt trotz des hohen Anteils an Hartplastikoberfächen deutlich moderner und hochwertiger als beim Vorgänger. Die Sitze sind bequem und bieten für das Fahrzeugsegment einen guten Seitenhalt. Die Instrumente sind sinnvoll angeordnet und die Kopffreiheit ist genauso wie der Kofferraum leicht gewachsen. Dafür sitzen die Fondpassagiere sehr beengt.
Lediglich die Preisgestaltung könnte beim einen oder anderen potenziellen Käufer für Verwunderung sorgen: Schließlich gibt es den eine Nummer größeren Yaris bereits ab 11.835 Euro.
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