Toyota-Rückruf Ausfall von Blinker und Unfallschutz

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Ein Kommunikationsfehler zwischen Datenkommunikationsmodul und Kombiinstrument könnte zu verschiedenen Fehlern führen. Auch die Anzeige im japanischen Elektro-SUV „bZ4X“ könnte den Dienst verweigern.

Die Rückrufaktion betrifft in Deutschland etwa 4.500 Exemplare des bZ4X aus dem Produktionszeitraum 2. November 2021 bis 7. August 2023. (Bild:  Toyota)
Die Rückrufaktion betrifft in Deutschland etwa 4.500 Exemplare des bZ4X aus dem Produktionszeitraum 2. November 2021 bis 7. August 2023.
(Bild: Toyota)

In eine neue Toyota-Rückrufaktion ist wieder das Datenkommunikationsmodul (DCM) involviert. Anders als im Oktober geht es diesmal aber nur um das Modell „bZ4X“. Das DCM im Elektro-SUV kommuniziert mit der elektronischen Steuereinheit (ECU) des Kombiinstruments, „um den Fahrzeugstatus innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nach dem Ausschalten des Fahrzeuges zu überprüfen“, wie ein Sprecher von Toyota Deutschland erklärte.

Dadurch könne die Kombiinstrument-ECU ggf. einen bestimmten Arbeitsprozess nicht abschließen, mit der Folge, dass die Anzeige nach einem neuen Anschalten des Fahrzeuges schwarz bleibt. Da die ECU auch mit anderen Funktionen wie Blinkern, Warnblinklichtern und dem Pre-Collision-System verbunden sei, würden diese Funktionen auch deaktiviert. „Das Fahren ohne diese Funktionen kann unter bestimmten Fahrbedingungen zu einem erhöhten Unfallrisiko führen“, so der Sprecher.

Die deswegen fällige Neuprogrammierung des Kombiinstruments dauert den Angaben zufolge rund 50 Minuten. Der interne Aktionscode „23SD-130“ gilt in Deutschland für etwa 4.500 Exemplare des bZ4X aus dem Produktionszeitraum 2. November 2021 bis 7. August 2023. Eine globale Stückzahlangabe liegt noch nicht vor.

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