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„Wir sind auf dem richtigen Wachstumspfad. Wir haben in der Vergangenheit Fehler gemacht, aber wir haben auch die Basis für das künftige Wachstum gelegt“, betonte Toyota-Deutschland-Präsident Toshiaki Yasuda. Er erläuterte, was Toyota Deutschland im Rahmen der Strategie „Vision 2020“ verbessern will: „Wir wollen das Preis-Leistungsverhältnis verbessern, die Modellpalette verbreitern, wir streben einen konsistenteren Werbeauftritt an und wir wollen weg von unserer defensiven Haltung in Sachen Qualitätsverbesserung und hin zu einer kontinuierlichen Verbesserung.“ Veränderungen soll es vor allem in den Bereichen Außendienst und Kundenservice geben. „Das zweite Quartal ist für Toyota ein Strategiequartal“, so Yasuda.
„Künftig wollen wir den Handel stärker in die künftige Unternehmensstrategie einbinden“, unterstrich der neue Geschäftsführer von Toyota Deutschland, Ulrich Selzer.
Die Deligierten und die Vertreter des Importeurs teilten sich auf der Händlerversammlung in vier Workshops auf und diskutierten über Marketing, Vertrieb, Aftersales, IT, BWL und Financial Services. Im Aftersales-Workshop standen Maßnahmen zur besseren Kundenbindung speziell der Segmente Zwei und Drei im Fokus, im Marketing/Vertriebs-Workshop stand der Dauerbrenner genauere Disposition und die Vermeidung von Langstehern bei Lagerwagen sowie neue Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt. Im IT-Workshop ging es unter anderem um das neue Dealer-Management-System, das der Importeur im nächsten Frühjahr einführt und IT-Zukunftstrends wie Cloud Computing. Im Workshop Financial Services schließlich ging es um die Frage, wie man die Komplettpakete noch attraktiver für die Kunden machen kann.
Mehr Mut bei den Absatzzielen
Ulrich Selzer versprach den Deligierten, die offenen Punkte schnellstmöglich anzupacken. Der neue Geschäftsführer, der seit 100 Tagen im Amt ist, zeigte sich erfreut über die positive Grundstimmung der Deligierten und das konstruktive Klima, das aktuell herrsche.
Auch Burkhard Weller lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der neuen Toyota-Spitze. „Toyota hat sich gegenüber dem Handel sehr geöffnet“, lobte Weller.
Gleichzeitig appellierte er an Selzer, mehr Mut bei den Absatzzielen zu zeigen und bereits für 2011 die 100.000 Einheiten im Visier zu haben. „Ein bisschen Druck tut immer gut“, so Weller.
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