Toyota-Rückruf: Nasses Steuergerät

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jens Rehberg

Der Importeur holt in Deutschland 3.000 Verso in die Werkstätten. Motorruckeln, Leistungsverlust und im schlimmsten Fall ein Motorausfall können den 1,6-Diesel heimsuchen.

3.000 deutsche Verso müssen für eine Stunde in die Werkstatt.
3.000 deutsche Verso müssen für eine Stunde in die Werkstatt.
(Foto: Toyota)

Weil in das Drosselklappengehäuse Kondenswasser aus der Abgasrückführung eindringen und über Stecker und Verkabelung zum Motorsteuergerät gelangen kann, ruft Toyota in Deutschland 2.995 Einheiten des Verso mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor (1WW) in die Servicebetriebe. Dies sei nötig, um Motorruckeln, Leistungsverlust und im schlimmsten Fall einem Motorausfall vorzubeugen, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

In Europa müssen insgesamt knapp 23.000 Einheiten aus dem Bauzeitraum Januar 2014 bis Januar 2015 einbestellt werden. Der Toyota-Partner tauscht das Drosselklappengehäuse aus. Hierfür ist eine Reparaturzeit von einer Stunde vorgesehen. Darüber hinaus werden der Motor-Kabelbaum und das Motorsteuergerät untersucht und bei Bedarf gewechselt. Sollte dies nötig sein, dauert der Werkstattaufenthalt bis zu vier Stunden.

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