Toyota-Rückruf: Probleme mit dem Fahrwerk
Fehlerhafte Verschraubungen können beim Toyota-Transporter Proace unter anderem zu Beeinträchtigungen der Fahrstabilität führen. In Europa müssen deshalb knapp 59.000 Einheiten des Modells in die Werkstätten.

Ein Problem mit der Verschraubung des unteren Traggelenks sorgt für einen Rückruf bei Toyota. In Europa sind davon knapp 59.000 Transporter vom Typ Proace betroffen, davon 8.752 in Deutschland. Die Fahrzeuge liefen zwischen März 2016 und November 2018 vom Band. Das erklärte ein Sprecher von Toyota Deutschland auf Anfrage.
Die Gewindeverbindung zwischen Kugelgelenk und Achsschenkel könnte sich lockern. Zur Abhilfemaßnahme erklärte der Sprecher lediglich, dass für „Nacharbeiten, Prüfungen und gegebenenfalls Erneuerung von Bauteilen“ zwischen 0,5 und drei Stunden vorgesehen seien, abhängig von der Fahrgestellnummer und der daraus resultierenden Maßnahme.
Aktion „18SMD-130“ sieht nämlich noch vier weitere Problemlösungen vor, allerdings in Deutschland jeweils nur für zwei- bis dreistellige Stückzahlen. Hier geht es um ein Problem mit der Riemenscheibe des Klimakompressors (792 Fahrzeuge in Deutschland), sowie um das Anzugsmoment der Schrauben am hinteren Längslenker (218), am vorderen unteren Querlenker (19) und am Lenkgetriebe (13). Zu den baugleichen PSA-Modellen Citroën Jumpy und Peugeot Expert liegen noch keine Infos vor.
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