Ford-Rückruf Transporter-Aktion massiv ausgeweitet

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Nach dem E-Transit folgen nun auch die Geschwister mit herkömmlichem Antrieb, inklusive den Custom-Modellen. Weltweit benötigen zusätzlich fast 600.000 Einheiten mindestens einen Entlüftungsschlauch für den 12-Volt-Energiespeicher.

Jetzt müssen auch Transit-Verbrenner in die Vertragswerkstatt. (Bild:  Ford)
Jetzt müssen auch Transit-Verbrenner in die Vertragswerkstatt.
(Bild: Ford)

Ford hat seinen Rückruf wegen einer fehlerhaften Entgasung der 12-Volt-Batterie drastisch ausgeweitet. Nun sind nicht nur Stromer-Trapos betroffen,sondern auch die mit Verbrennungsmotor. Konkret geht es weltweit um über 590.000 Exemplare des Transit und Transit/Tourneo Custom.

Die in Deutschland betroffenen Transit/Tourneo Custom hatten laut einem Sprecher der Ford-Werke ihren Geburtstag zwischen Mai 2022 und Dezember 2024. Beim Transit liegt der relevante Produktionszeitraum zwischen August 2021 und Dezember 2025. „Die Anzahl der registrierten Fahrzeuge ist 90.983 in Deutschland“, sagte er.

Die Entgasung des unter dem Fahrersitz montierten Energiespeichers sei eine Sicherheitsfunktion, um einen hohen Druck im Batteriegehäuse zu verhindern. „Bei fehlerhafter Entgasung können Kunden eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen feststellen: Säuerlicher Geruch oder Geruch nach faulen Eiern im Innenraum, zischende Geräusche, sichtbares Entweichen von Gas aus der Batterie oder Hitzeentwicklung unter den Vordersitzen“, so der Sprecher.

Damit Gase künftig zuverlässig aus dem Kabinenbereich abgeleitet werden, baut der Ford-Vertragspartner einen Batterieentlüftungsschlauch ein. Darüberhinaus führt er eine Sichtprüfung der Batterie durch und tauscht sie bei Bedarf aus. Der Zeitaufwand für diese unter der internen Kennung „25SE6“ laufenden Reparatur beträgt den Angaben zufolge etwa eine Stunde.

Markenmonitor 2025

»kfz-betrieb«-Dossier

Vertriebsnetze – Gute Stimmung, schlechte Stimmung

Der Markenmonitor 2025 beleuchtet, wie zufrieden der Handel mit 28 Marken ist.
(Bildquelle: VCG)

Seat und Cupra sind top, Citroën ist das Schlusslicht im diesjährigen Markenmonitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Nur warum ist das so? Gibt es Entwicklungspotenzial und wie schätzt die Branche die Fabrikate ein? Um Antworten zu geben, hat »kfz-betrieb« die Markenmonitor-Daten durchgesehen, komprimiert und durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Dadurch ist ein Kompendium entstanden, das die Gemütslage des Handels in 28 Vertriebsnetzen durchleuchtet und auf den Punkt bringt. Die Ergebnisse finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor 2025.

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