Rädereinlagerung Trend-Tacho enthüllt jede Menge ungenutztes Potenzial

Von Jakob Schreiner 3 min Lesedauer

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Immer weniger Autofahrer haben Lust, ihre Reifen selbst zu wechseln. Doch die Zahl der Einlagerungen ist nur geringfügig gestiegen, wie die aktuelle Trend-Tacho-Studie zeigt. Und auch an anderer Stelle lassen Betriebe Umsatzchancen im Räder- und Reifengeschäft liegen.

Die Rädereinlagerung ist ein hervorragendes Kundenbindungsinstrument und bietet einige lukrative Möglichkeiten für Zusatzgeschäfte.(Bild:  Schreiner – VCG)
Die Rädereinlagerung ist ein hervorragendes Kundenbindungsinstrument und bietet einige lukrative Möglichkeiten für Zusatzgeschäfte.
(Bild: Schreiner – VCG)

Dass die Reifeneinlagerung eines der wichtigsten Kundenbindungsinstrumente ist, muss man keinem Kfz-Betrieb mehr erklären. Vielfältige Zusatzgeschäfte sind möglich – ob durch die professionelle Einlagerung selbst und die damit verbundenen Serviceleistungen wie die Reinigung oder das Auswuchten der Räder, den Wechsel der Reifen oder die Instandsetzung der Felgen. Nicht zu vergessen sind die potenziellen (Verschleiß-)Reparaturen, die die Servicemitarbeiter bei den halbjährlichen Räderwechseln identifizieren können. Vorausgesetzt, Kfz-Betriebe bieten die Einlagerung überhaupt an und Kunden nehmen das Angebot wahr.

Das tun laut einer Sonderauswertung der repräsentativen und exklusiven Trend-Tacho-Studie 39 Prozent aller Autofahrer in Deutschland. 2020 lag dieser Wert mit 37 Prozent nur leicht darunter. Damals gaben aber auch noch 35 Prozent an, ihre Reifen selbst umzustecken. Aktuell sind es aber nur noch 24 Prozent, die selbst Hand anlegen. Das zeigt: Betriebe, die ihren Kunden die Rädereinlagerung aktiv anbieten, haben also gute Chancen, ihr Geschäft auszubauen.