Trost: Die Kraft der Farben

Redakteur: Norbert Rubbel

Werkstattpartner von Trost erhalten von ihrer Systemzentrale eine markante Signalisation und Leistungsbausteine für die Unternehmensführung.

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In Deutschland gibt es über 20 Full-Service-Werkstattsysteme. Doch nur ganz wenige sind so bunt wie die Partnerkonzepte der Trost Auto Service Technik SE: Auto-Netto mit der leuchtend gelben Signalisation, Auto-Auto mit einem kombinierten licht- und mittelblauen Markenauftritt und Auto-Go mit einem saftigen Grasgrün auf allen Werbeträgern. „Bei der Auswahl des Werkstattsystems war uns die gelbe Farbe für das Erscheinungsbild unseres Betriebs sehr wichtig. Wichtiger ist allerdings, dass wir mit dem Auto-Netto-Konzept in unserem Servicemarkt markenunabhängig und als selbstständiges Unternehmen auftreten können“, erläutert Christoph Thomalla, Betriebsleiter der Holecek und Vranesic GmbH in Köngen, seine Entscheidung für das Trost-Partnerkonzept.

Unübersehbar ist, dass der Markenname an einen Discounter der Edeka-Gruppe erinnert. Der ist bekannt für seine Schnäppchenpreise, eine einfache Warenpräsentation und kostenreduzierte Serviceprozesse. Auch Auto-Netto symbolisiert eine preiswerte Werkstattmarke. „Hier in Köngen steht der Name für günstige Wartungs- und Reparaturarbeiten zu einer Top-Qualität. Die Kombination der Konzeptfarbe mit dem Markenlogo erzeugt ein positives Preisimage, ohne dass die Freie Werkstatt minderwertig oder billig wirkt“, betont Klaus-Dieter Matz, Konzeptberater der Trost-Gruppe.

IT fürs Tagesgeschäft

Der Stuttgarter Teilegroßhändler beliefert die markenunabhängigen Servicebetriebe nicht nur mit Ersatzteilen oder verleiht ihnen mit kraftvollen Farben ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Er versorgt sie auch mit technischen und organisatorischen Leistungsbausteinen, wie mit dem elektronischen Teilekatalog Repdoc und der Werkstattsoftware Repdoc Professional.

Auf das Dealer-Management-System (DMS) ist der Konzeptberater besonders stolz. „Repdoc speichert alle relevanten Kundeninformationen. Diese Daten stehen den Anwendern für ihre statistischen Auswertungen und für ihr Kundenmarketing per Knopfdruck zur Verfügung.“ Im Tagesgeschäft hilft das DMS den Werkstattpartnern vor allem bei der Auftragsverwaltung und -bearbeitung. Mit Repdoc

  • definieren sie die Umfänge der Reparatur- und Wartungsarbeiten,
  • teilen die Werkstattaufträge einem bestimmten Monteur zu, ?
  • dentifizieren und ordern die benötigten Ersatzteile, ?e
  • itteln die Arbeitskosten, ? sc
  • eiben die Rechnung für den Werkstattkunden und ? übe
  • eben alle Rechnungsdaten an die Finanzbuchhaltung.?

Die ersten drei Buchstaben „R“, „e“ und „p“ stehen aber noch für weitere Leistungsmodule der Trost-Partnerkonzepte: für Repmaster, das Trainingsprogramm, Repnews, die technische Datenbank, Repline, die Reparatur-Hotline und Repex, die Expresslogistik.

„Mit der modernen Fahrzeugtechnik haben wir in der Regel keine Probleme. Wir schätzen aber dennoch die Hotline, die uns jederzeit eine telefonische Soforthilfe bietet“, erklärt Ulrich Kehle, Auto-Auto-Partner in Nagold.

In der 25.000-Einwohner-Gemeinde führte der Werkstattinhaber rund 40 Jahre lang einen Bosch-Car-Service-Betrieb, bis er Anfang 2008 zum Trost-Partnerkonzept wechselte. Bereut hat er diesen Schnitt nicht. Im Gegenteil. „Die laufenden Kosten für das Franchisesystem von Bosch sind gewaltig. Doch wir müssen Geld verdienen und konkurrenzfähig sein und haben uns deswegen für das Auto-Auto-Konzept entschieden“, erläutert Ulrich Kehle.

Die Philosophie des Full-Service-Systems beschreibt eine Imagebroschüre von Trost: „Auto-Auto ist im volumenstarken Allround-Segment des Servicemarktes angesiedelt. Die offene Namensgebung Auto-Auto ermöglicht neben dem reinen Kfz-Service auch den Betrieb eines breiten Spektrums an kfz-bezogenen Dienstleistungen, beispielsweise Fahrzeughandel oder -vermietung.“

Die schnelle Marke

Im Gegesatz zur eher konservativen Allround-Marke Auto-Auto positioniert sich die Auto-Go-Werkstatt von Horst Gebhart im ländlichen Rheinzabern im Segment der klassischen Schnellreparaturbetriebe. Auf seiner Homepage und in Flyern wirbt er für seinen flexiblen Service: „Warten können Sie woanders. Wir arbeiten schnell — ohne Kompromisse bei der Sicherheit“.

Und damit das so bleibt, nutzt er die Schulungsangebote seines Konzeptgebers, wie zum Beispiel die technische E-Learning-Plattform „Repmaster“. Das Online-Trainingsmodul beinhaltet alle wichtigen Fachgebiete — von der Kfz-Elektronik über das Antriebs- und Motormanagement bis hin zu Brems- und Beleuchtungssystemen. „Wir machen uns fit für den Mehrmarkenservice. Nur so können wir unseren Kunden das gesamte Leistungsspektrum rund ums Auto anbieten, was uns gegenüber den Fabrikatsbetrieben enorme Wettbewerbsvorteile verschafft“, resümiert Horst Gebhart.

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