Trotz Problemen zum Gesellenbrief

Redakteur: Johannes Büttner

Das bundesweite Programm „Vera“ soll dazu beitragen, dass Jugendliche während der Ausbildung bei der Stange bleiben, auch wenn es zu Problemen kommt.

Mit dem Programm „Vera“ (Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen) will das Bundesministerium für Bildung und Forschung Jugendliche in der Berufsausbildung unterstützen. Kfz-Mechatroniker Andre Burba aus Unna war einer der ersten Handwerksgesellen, die von dem Projekt profitierten. Im Rahmen der Freisprechungsfeier in Hamm gratulierten Obermeister Uwe Ebmeyer und der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Werner Bastin, dem 23-Jährigen zu seinem Durchhaltevermögen und den in der Abschlussprüfung gezeigten Kenntnissen und Fertigkeiten.

Andre Burba dankte vor allem seinem persönlichen Coach Werner Even, der ihm ein Jahr lang bei allen beruflichen Fragen und Problemen zur Seite gestanden habe. Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter wie Werner Even sind der Schlüsselfaktor im Vera-Programm. Es handelt sich dabei um erfahrene Frauen und Männer im Ruhestand, die sich im persönlichen Kontakt um die jungen Menschen kümmern.

Andre Burbas beruflicher Werdegang war bis dahin nicht allzu erfolgreich verlaufen: Sein erster Ausbildungsbetrieb ging in die Insolvenz, im zweiten stimmte die Chemie mit dem Chef nicht und er fiel durch die Gesellenprüfung. Bei der Bundeswehr erhielt er den Tipp, durch Vera individuelle Hilfe beim Lernen, aber auch im Umgang mit den Behörden erhalten zu können. Nun strebt er sogar die Weiterbildung zum Meister an.

Weitere Informationen zu Vera finden Sie unter www.vera.ses-bonn.de im Internet.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:384279)