Periodische Fahrzeuguntersuchung TÜV Süd baut Prüfstellen-Prototyp

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 1 min Lesedauer

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Mit einem neuen Konzept will TÜV Süd die Umwelt- und Kundenfreundlichkeit der eigenen Prüfstellen auf ein neues Niveau heben. Erstmals umgesetzt wird das Konzept in Münsingen bei Reutlingen. Kostenpunkt des Servicecenter-Neubaus auf einem Bestandsgrundstück: gut 1,8 Millionen Euro.

Der Spatenstich für den Prüfstellen-Prototyp des TÜV Süd ist erfolgt. So soll das neue Servicecenter in Münsingen aussehen.(Bild:  TÜV Süd)
Der Spatenstich für den Prüfstellen-Prototyp des TÜV Süd ist erfolgt. So soll das neue Servicecenter in Münsingen aussehen.
(Bild: TÜV Süd)

Am 19. Februar war Spatenstich für den Prototyp einer Prüfstelle, die der Bauherr TÜV Süd als „Prüfstelle der Zukunft“ bezeichnet. „Autofahrer zwischen Reutlingen und Ulm können als Erste erleben, wie die TÜV-Süd-Prüfstelle der Zukunft aussieht. Denn mit der modernen Architektur, dem innovativen Energiekonzept und neuester Prüftechnik ist unser Gebäude in Münsingen der Prototyp für neue TÜV-Süd-Servicecenter im gesamten Bundesgebiet“, schwärmt Peter Hirner, Leiter des Marktgebiets Schwarzwald/Neckaralb der TÜV-Süd-Division Mobility.

Auf einem 4.000 Quadratmeter großen Bestandsgrundstück in der Dottinger Straße entsteht neben der bisherigen Prüfhalle ein zweigeschossiges Gebäude mit 125 Quadratmetern Prüffläche sowie 210 Quadratmetern Verwaltungs- und Sozialräume. In einer Kombiprüfgasse sollen künftig zugleich Pkw und Nutzfahrzeuge geprüft werden. Für E-Fahrzeuge sind zwei Ladesäulen geplant, gespeist von einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach und an der Südfassade.

„Der Neubau entspricht allen Vorschriften aus dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz“, erklärt eine Pressemitteilung von TÜV Süd. „Umgesetzt wird das unter anderem mit einer Erdwärmepumpe, dem Einsatz von recyceltem Beton, bei dem auch andere Baumaterialien wie Stahl reduziert werden sollen, mit einheimischen Hölzern, dem Erhalt von Bäumen sowie der Reduktion versiegelter Flächen.“

Mit dem Neubau reagiert der Prüfkonzern auch auf eine – Zitat – „wachsende Nachfrage nach Mobilitätsdienstleistungen für Auto-, Motorrad- und Lkw-Besitzer im Landkreis Reutlingen und darüber hinaus“. Wartezeiten bei Fahrzeuguntersuchungen will man verkürzen und den Untersuchungsprozess transparenter gestalten. Zum Angebot sollen neben HU, AU und SP auch theoretische Fahrerlaubnisprüfungen sowie Wert-, Schaden- und Oldtimergutachten zählen. 

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