Zulieferer Türkischer Investor übernimmt Räderhersteller BBS

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Ein Multi-Konzern aus der Türkei übernimmt die finanziell angeschlagene BBS. Der Räderhersteller hat vier Insolvenzen hinter sich.

BBS produziert Räder für Autoenthusiasten.(Bild:  BBS)
BBS produziert Räder für Autoenthusiasten.
(Bild: BBS)

Die ISH Group verkündet die Übernahme des Räderherstellers BBS. Das Unternehmen hatte im September bereits zum vierten Mal Insolvenz anmelden müssen. Der neue Eigentümer will laut eigener Mitteilung die Tradition von BBS bewahren und zugleich für finanzielle Stabilität sorgen. BBS soll sich nachhaltig entwickeln, heißt es weiter – mit einem Fokus auf Qualität.

IHS wolle die Arbeitsplätze erhalten und in BBS investieren. Der Hauptsitz verbleibe in Deutschland. Man schätze die über die Jahre aufgebaute Expertise im Unternehmen, teilt der Investor mit.

Von KW Automotive zu ISH

Ilkem Sahin, Vorsitzender der ISH Group.(Bild:  ISH Group)
Ilkem Sahin, Vorsitzender der ISH Group.
(Bild: ISH Group)

Der ISH-Vorsitzende Ilkem Sahin sagt: „Erfolg wird eine gemeinsame Anstrengung sein, und wir vertrauen auf die Menschen in Schiltach, die aktuelle Belegschaft und die renommierten deutschen Automobilhersteller.“ Er danke zudem Klaus Wohlfarth von KW Automotive für seine Leistungen in den vergangenen drei Jahren. BBS wurde im Jahr 2021 von KW Automotive übernommen.

In den Werken in Schiltach und Herbolzheim fertigt das Unternehmen Aluminiumräder im Niederdruckgussverfahren. Derzeit sind 270 Mitarbeiter bei BBS beschäftigt. Die drei Buchstaben „BBS“ stehen für die Namen der einstigen Gründer und den Ort: Baumgartner, Brand, Schiltach. Der Umsatz des Anbieters lag im vergangenen Jahr bei circa 50 Millionen Euro.

Über die ISH Group

Die ISH Group verfügt über Tochterunternehmen in verschiedenen Sektoren wie dem Schnellrestaurantgewerbe, Logistik, verpackten Snacks und Lebensmitteln, Papier, Landwirtschaft, Textil, Energie, Bauwesen, IT, Medien und der Herstellung langlebiger Güter. Das Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge etwa 20.000 Menschen. Der Konzern startete in den Fünfzigerjahren als Familienunternehmen in der Textilbranche.

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