Schade-Gruppe Zukauf intensiviert den Wachstumskurs mit Hyundai

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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In Eisenach liegt der Hyundai-Vertrieb seit Anfang Oktober in den Händen der Schade-Gruppe. Die Übernahme fügt sich ein in die jüngsten Aktivitäten des Mercedes- und Skoda-Partners. Trotzdem kommt dem neuen Standort eine Vorreiterrolle zu.

Das bisher eigenständige Hyundai-Autohaus Gollhardt in Eisenach ist seit dem 1. Oktober Teil der Schade-Gruppe.(Bild:  Autohaus Schade)
Das bisher eigenständige Hyundai-Autohaus Gollhardt in Eisenach ist seit dem 1. Oktober Teil der Schade-Gruppe.
(Bild: Autohaus Schade)

Die Autohaus-Schade-Gruppe aus Bad Hersfeld mit inzwischen neun Standorten in Hessen und Thüringen baut ihr Standbein Hyundai weiter aus. Zum 1. Oktober hat das familiengeführte Unternehmen, das aus der Mercedes-Welt kommt, das Hyundai-Geschäft vom Autohaus Gollhardt in Eisenach übernommen. In der Stadt ist die Schade-Gruppe bereits seit 1990 mit einem Mercedes-Betrieb vertreten.

Das Autohaus Gollhardt besteht seit 1993. Der Kern der Markenaktivitäten war dabei stets die Marke Toyota. Für Hyundai bestand seit 2012 ein Vertriebsvertrag. Im Zuge der Neugestaltung des Hyundai-Netzes kristallisierte sich heraus, dass Gollhardt in den Augen der Koreaner kein „Zukunftshändler“ werden und daher nur das auslaufende Vertragsangebot erhalten würde. Da sich die Familien Gollhardt und Schade schon lange kennen, bot sich ein Übergang der Aktivitäten an.