Umbau bei BMW Unterberger in Freilassing
Als vorletzten deutschen Standort hat die österreichische Unterberger-Gruppe jetzt ihr BMW-Autohaus in Freilassing auf die aktuelle Hersteller-CI umgerüstet.
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Die Unterberger-Gruppe hat ihr BMW-Autohaus in Freilassing umgebaut und innerhalb einer Bauzeit von zwei Monaten nach den Vorgaben des aktuellen BMW-Vertriebskonzepts „Future Retail“ umgerüstet. Die Handelsgruppe investierte einer Pressemitteilung zufolge insgesamt 500.000 Euro in die Neugestaltung des Autohauses.
Allein 1.000 Quadratmeter Fliesen wurden neu verlegt. Zudem wurde die komplette Beleuchtung erneuert und auf LED-Leuchtmittel umgestellt. Die Verkaufsberater können an ihren Arbeitsplätzen künftig an Großbildschirmen mit den Kunden Fahrzeuge konfigurieren. Der Serviceleiter und die Serviceberater bekamen neue Arbeitsplätze, zudem gibt es einen neuen Empfangscounter. Auch die Auslieferungslounge wurde umgestaltet.
Der Betrieb in Freilassing ist der vorletzte der sechs deutschen Unterberger-Standorte, die nach dem „Future Retail“-Konzept umgebaut wurden. Im Lauf des Jahres folgt noch der Betrieb in Lindau. Dann ist die insgesamt 3,5 Millionen teure Modernisierung abgeschlossen.
BMW rüstet derzeit alle Betriebe auf sein neues Vertriebskonzept „Future Retail“ um. Neben einer neuen Inneneinrichtung gehören auch digitale Beratungsmöglichkeiten in Verkauf und Service zu den Vorgaben. Das deutsche Netz befindet sich gerade mitten in der Umstellung, die mit großen Investitionen für die Händler verbunden ist. Bis Ende 2017 sollen alle BMW- und Mini-Autohäuser umgestaltet sein.
Die Automobil-Sparte der österreichischen Unterberger-Gruppe verkaufte zuletzt 8.000 Neu- und Gebrauchtwagen pro Jahr. Das Unternehmen ist mit seinen Standorten in Kufstein, Innsbruck, St. Johann, Dornbirn und Telfs der größte BMW- und Mini-Händler Österreichs. In Deutschland betreibt die Handelsgruppe BMW- und Mini-Autohäuser in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing, Lindau sowie in Lindenberg und Wangen im Allgäu.
Zum Unternehmen gehören außerdem drei Mehrmarkenhäuser in Kufstein, Innsbruck und Strass, in denen die Marken Opel, Hyundai, Mitsubishi, Jaguar, Land Rover, Mazda und Volvo verkauft werden. Ein Land-Rover-Service-Betrieb in Kematen ergänzt das Angebot. Unterberger beschäftigt insgesamt 530 Mitarbeiter, darunter 90 Auszubildende.
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