Umfrage: Sicherheit beim Autokauf zweitrangig

Von Andreas Wehner

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Die Kosten spielen bei der Kaufentscheidung für ein Fahrzeug eine wichtigere Rolle als die Sicherheit. Das hat die Sachverständigenorganisation Dekra herausgefunden.

Für Frauen ist Sicherheit beim Autokauf wichtiger, Männer legen größeren Wert auf die Qualität.(Foto:  ©Industrieblick - Fotolia.com)
Für Frauen ist Sicherheit beim Autokauf wichtiger, Männer legen größeren Wert auf die Qualität.
(Foto: ©Industrieblick - Fotolia.com)

Die Sicherheit ist für die Deutschen beim Autokauf nur zweitrangig. Ein wichtigeres Kriterium für die Kaufentscheidung sind die Kosten. Das geht aus einer Umfrage der Sachverständigenorganisation Dekra unter 1.200 Autofahrern hervor.

Laut einer Dekra-Mitteilung gaben 34 Prozent der Befragten an, Preis und Kosten würden beim Kauf den Ausschlag geben. Die Sicherheit ist nur 27 Prozent besonders wichtig. Für 15 Prozent der Teilnehmer spielt die Qualität eines Fahrzeugs die entscheidende Rolle für den Kauf. Dabei legten Frauen deutlich mehr Wert auf Sicherheit, Männer favorisierten häufiger Qualität, teilte die Dekra am Dienstag mit.

Andere Kriterien sind der Umfrage zufolge deutlich weniger wichtig. So sind für sieben Prozent der Komfort und das Raumkonzept beim Kauf ausschlaggebend, für sechs Prozent ist es die Umweltfreundlichkeit und für fünf Prozent das Markenimage und die Optik. Die Leistung und das Fahrverhalten eines Autos geben nur für 4 Prozent der Autofahrer den Ausschlag, der Händler ist für 2 Prozent entscheidend.

Um beim Autokauf zu sparen, schauen sich 58 Prozent der Befragten nach einem Gebrauchtwagen anstelle eines Neuwagens um. Jeder Zweite versucht beim Kauf einen Rabatt auszuhandeln und jeder Dritte achtet auf geringe Unterhaltskosten. 19 Prozent setzen den Rotstift bei der Ausstattung und dem Zubehör an, 14 Prozent wählen ein Auslaufmodell und 12 Prozent begnügen sich mit einem kleineren Modell. Nur fünf Prozent versuchen erst gar nicht, beim Autokauf zu sparen.

Die Entscheidung, welches Auto gekauft wird, fällt jeder zweite Autofahrer selbst. 43 Prozent der Befragten entscheiden gemeinsam mit ihrem Partner. In 6,3 Prozent der Fälle ist der Familienrat die entscheidende Instanz. Nur 2 Prozent überlassen die Entscheidung ihrem Partner.

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