Führerscheinprüfung Union für niedrigere Kosten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bei einer notwendigen Wiederholung von Fahrstunden oder Prüfungen kann der Führerschein der Klasse B dem ADAC zufolge hierzulande mittlerweile bis zu 4.450 Euro kosten. Das ruft jetzt die Politik auf den Plan.

(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Union dringt auf Neuregelungen bei Fahrunterricht und Prüfungen, damit Führerscheine nicht noch teurer werden. „Die Führerscheinkosten wachsen vielen jungen Menschen über den Kopf, und bundesweit fehlt es an Prüfungsterminen“, sagte der CDU-Verkehrspolitiker Florian Müller am Donnerstag. In einem Antrag, mit dem sich der Bundestag am Donnerstagabend befassen sollte, regt die Union unter anderem einen stärkeren Einsatz von Fahrsimulatoren und mehr digitale Einheiten im Theorieunterricht an. Der Prüfungsmarkt sollte für weitere Anbieter neben Tüv und Dekra geöffnet werden.

Der verkehrspolitische Sprecher der Union, Thomas Bareiß (CDU), sagte: „Der Führerschein darf kein Luxus werden.“ Während in Österreich ein Führerschein zwischen 1.400 und 2.000 Euro koste, seien es in Deutschland bis zu 4.500 Euro. In manchen Bundesländern gebe es für Prüftermine teils Wartezeiten von mehr als einem Jahr. Das sei untragbar. Müller sagte, Ziel sei auch, dass wieder mehr Fahrschüler die Prüfungen im ersten Anlauf bestehen.

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