Fahrerassistenz Unsere lustigsten Erlebnisse mit dem Tempolimit-Assistenten

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Der Intelligent Speed Assist (ISA) ist seit letztem Juli für alle Neufahrzeuge Pflicht. Laut Norm soll er in 90 Prozent der Fahrzeit das korrekte Limit anzeigen. Wir haben da so unsere Zweifel.

Ein 90-km/h-Limit, wie es der Audi A7 hier im Head-up-Display anzeigt, ist auf der Autobahn äußerst selten. Hier hat es die Kamera vom Heck des vorausfahrenden Lkw abgelesen. Eine Rückkoppelung mit Kartendaten ist offenbar nicht erfolgt.(Bild:  Rosenow – VCG)
Ein 90-km/h-Limit, wie es der Audi A7 hier im Head-up-Display anzeigt, ist auf der Autobahn äußerst selten. Hier hat es die Kamera vom Heck des vorausfahrenden Lkw abgelesen. Eine Rückkoppelung mit Kartendaten ist offenbar nicht erfolgt.
(Bild: Rosenow – VCG)

Bing bing, bing, bing, bing – das ist der neue Sound der individuellen Mobilität. Wer es nicht schafft, sich exakt mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit (oder langsamer) zu bewegen, der wird von einem Fahrerassistenzsystem namens Intelligent Speed Assist (ISA) daran erinnert – und lernt schnell, wie schwierig es ist, ohne anhaltenden Blick auf den Tacho beispielsweise exakt 50 km/h zu fahren.

Seit dem 7. Juli 2024 müssen alle Neuwagen in Europa mit ISA ausgestattet sein. Dagegen ist zuerst einmal nichts zu sagen, gilt doch überhöhte Geschwindigkeit als eine der Hauptursachen für Unfälle. Mit ISA verbindet die EU-Kommission die Hoffnung, die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen um 20 Prozent zu senken.