Unterberger übernimmt BMW-Schnitzer
Die Kufsteiner Unterberger-Gruppe baut ihre Position mit den Marken BMW und Mini in Südbayern weiter aus und übernimmt zum 1. Mai einen Schnitzer-Standort in Freilassing.
Anbieter zum Thema

Das Mehrmarken-Autohaus Unterberger mit Hauptsitz im österreichischen Kufstein übernimmt zum 1. Mai den Standort der BMW Schnitzer GmbH in Freilassing. Damit weitet das Unternehmen die Zahl seiner Betriebsstätten auf 16 aus. Die beiden weiteren Unternehmen „Schnitzer Motorsport GmbH“ sowie das Tuning-Unternehmen „Schnitzer Automobile Technik GmbH“ bleiben unverändert im Familienbesitz. Das teilten die beiden Unternehmen jetzt mit.
„Mit Unterberger Automobile haben wir einen Käufer gefunden, der eine ähnliche Firmenphilosophie vertritt und unser traditionsreiches Autohaus in unserem Sinne – vor allem in Hinblick auf die Mitarbeiter – fortführen wird. Wir sind beide Familienbetriebe, die großen Wert auf Mitarbeiterführung legen, was sich nicht zuletzt in langjährigen Betriebszugehörigkeiten ausdrückt“, erklärt Herbert Schnitzer laut Mitteilung.
Neben der Tochter Martina Schnitzer wechseln alle weiteren 33 Mitarbeiter, darunter auch fünf Auszubildende, in das neue Unternehmen. Neuer Betriebsleiter wird Christian Streitwieser, der bereits seit 2006 im Autohaus tätig ist und auch von der Familie Schnitzer als Betriebsleiter vorgesehen wurde.
Der Name bleibt bestehen
Wie schon bei den bestehenden Filialen hat Unterberger auch für den neuen Standort eine eigene Firma gegründet, die „Autohaus Unterberger GmbH“. Nach außen hin tritt das Autohaus jedoch unter dem Namen „Unterberger Schnitzer“ auf. Das geschehe aufgrund der Wichtigkeit des Namens Schnitzer für BMW und die Region, erklären die Brüder Gerald, Dieter und Fritz jun. Unterberger, geschäftsführende Gesellschafter von Unterberger Automobile.
Mini-Service erweitert Angebot
Die Brüder Unterberger wollen es aber nicht bei der reinen Übernahme belassen, sondern möchten das Angebot für die Kunden erweitern und streben einen Servicevertrag für die Marke Mini an. Zudem habe die Gruppe mit ihren 16 Standorten eine ungleich höhere Zahl an Neu-, Dienst- und Gebrauchtfahrzeugen im Angebot, über die ein einzelner Autohändler nicht verfügen könne, heißt es in der Mitteilung. Als mittelfristiges Ziel für den neuen Standort geben sie den Absatz von rund 400 Neu- und Gebrauchtwagen pro Jahr an.
(ID:39113690)