Unternehmensverkauf: Langsteher Kfz-Betrieb
Seit fünf Jahren sucht Reiner Sinemus einen Käufer für seinen Nissan- und Hyundai-Servicebetrieb Sinemus mit Sitz in Mannheim – bislang ohne Erfolg. Damit ist der Betrieb kein Einzelfall.
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Routiniert rangiert Reiner Sinemus den schwarzen Nissan Juke im Rückwärtsgang knapp an der Empfangstheke und der Kundenwartezone vorbei und stellt ihn im Schauraum zwischen einem Buggy und einem Hyundai i10 ab. Der Geschäftsführer kennt jeden Winkel des Mannheimer Nissan- und Hyundai-Servicebetriebs Sinemus ganz genau – des Unternehmens, für den der 59-Jährige seit nunmehr fünf Jahren einen Käufer sucht, weil der Sohn einen anderen beruflichen Pfad eingeschlagen hat und es betriebsintern keinen Nachfolger gibt.
Vor über 30 Jahren hatte sich der gelernte Kfz-Mechaniker seinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt und einen eigenen Kfz-Betrieb gegründet. Nachdem er 1986 einen Nissan-Vertriebsvertrag ergattert hatte und die alte gepachtete Immobilie zu klein geworden war, entschied sich Reiner Sinemus, einen Betrieb nach den neuesten CI-Vorgaben des japanischen Herstellers zu bauen. Zur Eröffnungsfeier reiste sogar der damalige japanische Nissan-Vizepräsident nach Mannheim, wie ein Foto zeigt, das über der Empfangstheke hängt. 2002 schlug das Autohaus Sinemus den Mehrmarkenpfad ein und nahm Hyundai als zweites Fabrikat dazu. Das Geschäft brummte: Mit 20 Mitarbeitern verkaufte das Autohaus rund 300 Neuwagen jährlich.
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