Van-Mossel-Gruppe „In Deutschland wollen wir in mehreren Regionen Fuß fassen“

Von Julia Mauritz 8 min Lesedauer

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Die Übernahme von Hugo Pfohe in Hamburg war nur der erste Schritt: Van-Mossel-CFO Jurrie Scholtens erläutert im Interview die strategischen Pläne und Philip Pfohe erklärt, warum er sich für einen ausländischen Investor entschieden hat.

Die niederländische Van-Mossel-Gruppe nimmt parallel mehrere Märkte in Europa ins Visier.(Bild:  Van Mossel)
Die niederländische Van-Mossel-Gruppe nimmt parallel mehrere Märkte in Europa ins Visier.
(Bild: Van Mossel)

Redaktion: Herr Scholtens, die niederländische Autohausgruppe Van Mossel betreibt über 400 Betriebsstätten, verkauft über 150.000 Neu- und Gebrauchtwagen jährlich und erwirtschaftet mit gut 6.000 Mitarbeitern über 5 Milliarden Euro Umsatz. Können Sie die Unternehmensstrategie der Autohausgruppe erläutern?

Jurrie Scholtens: Unsere Unternehmensstrategie fußt auf drei zentralen Säulen: Dem klassischen Autohandel samt umfangreicher Service- und Finanzdienstleistungen, dem Karosseriegeschäft und dem Leasing. Gerade letzteres Standbein ist bei uns sehr stark, was ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Branche darstellt. Wir verstehen uns als One-Stop-Shop und sind bestrebt, die Kunden möglichst lang in unserer Wertschöpfungskette zu behalten. In den Beneluxländern setzen wir dabei auf ein flächendeckendes Händlernetz und paaren das – in einem etwas größeren regionalen Radius – mit Karosseriefachbetrieben und eigenen Leasinggesellschaften.