Internetkriminalität Van Mossel wurde Opfer einer Cyberattacke

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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Der niederländische Handelsriese ist in das Visier von Kriminellen geraten. Auch deutsche Van-Mossel-Autohäuser waren von der Cyberattacke betroffen. Obgleich der Angriff am vergangenen Wochenende schnell bemerkt worden war, sind die Folgen für das operative Geschäft gravierend.

Die IT-Systeme der niederländischen Autohausgruppe Van Mossel sind gehackt worden. (Bild:  Van Mossel)
Die IT-Systeme der niederländischen Autohausgruppe Van Mossel sind gehackt worden.
(Bild: Van Mossel)

Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, berichtet das niederländische Branchenportal Automotive Online mit Verweis auf die Nachrichtenagentur ANP. Betroffen gewesen seien neben dem Heimatmarkt auch einzelne Autohäuser in Deutschland. Das Unternehmen ließ auf Nachfrage von »kfz-betrieb«offen, um welche es sich genau handelt.

„Es wurde versucht, uns zu hacken. Wir wissen noch nicht, ob Informationen gestohlen wurden“, teilte Van-Mossel-CEO Eric Berkhof Mitte der Woche der Presseagentur ANP mit. Der Zugriff sei am vergangenen Wochenende schnell entdeckt worden. Die Handelsgruppe habe daraufhin den Vorfall an die Behörden gemeldet und einen Teil ihrer IT-Systeme heruntergefahren. „Wir haben rechtzeitig reagiert”, sagte Berkhof der Nachrichtenagentur. Ersten Analysen externer Sicherheitsexperten zufolge hätten Unbefugte möglicherweise dennoch begrenzten Zugriff auf Daten gehabt.

Am vergangenen Wochenende (28.-30.11.) konnten die Kunden dem Branchenportal zufolge vorübergehend keinen Kontakt zum Unternehmen aufnehmen, seit Montagmorgen sei Van Mossel wieder per E-Mail und Telefon erreichbar gewesen. Gleichwohl waren im Laufe der Woche zahlreiche zentrale IT-Systeme noch nicht einsatzbereit.

Die Van Mossel Automotive Group hat sich seit ihrer Gründung vor 77 Jahren mit 576 Betrieben zu einer der größten Automobilhandelsgruppe in Europa entwickelt. Neben den Benelux-Ländern ist das Unternehmen in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Großbritannien aktiv und vertritt nach eigenen Angaben 50 Marken. In Deutschland hatte die Gruppe zuletzt die Autohausgruppen Hugo Pfohe, Nord-Ostsee Automobile und Löhr übernommen.

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