Variable Marge verärgert Citroën-Händler

Von Christoph Baeuchle

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Variable Faktoren im Margensystem setzen den Citroën-Händlern aufgrund der fehlenden Planbarkeit zu. Das könnte sich im kommenden Jahr weiter verstärken, befürchtet der Verband Citroën- und DS-Vertragspartner. Dagegen wollen sich die Händler wehren.

(Bild:  Citroën)
(Bild: Citroën)

Citroën Deutschland arbeitet an einem neuen Margensystem für 2018. Künftig sollen variable Faktoren wie die Kundenzufriedenheit noch mehr an Bedeutung gewinnen. Das sorgte bei der mit mehr als 200 Teilnehmern besuchten Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Citroën- und DS-Vertragspartner (VDC) für Ärger. „Wir haben eine sehr kontrovers geführte Diskussion darüber gehabt“, berichtet Präsident Thomas Kramer. Durch die Pläne des Importeurs würde die Unsicherheit für die Händler deutlich steigen.

Das wollen die VDC-Partner nicht so einfach hinnehmen. Sie haben nun das Führungsgremium des Verbands beauftragt, „alles zu unternehmen, um Verschlechterungen zu verhindern“, so Kramer. Nicht zuletzt dadurch habe der Verband durch die Anwesenden deutlichen Rückhalt und Zustimmung für seine Tätigkeit erfahren.

Zu den konkreten Maßnahmen des VDC wollte sich Kramer nicht äußern. Er verwies darauf, dass das Vorgehen der Franzosen nicht allein auf Deutschland bezogen sei. „Die Änderungen stehen auf Anlass der Pariser Zentrale in zahlreichen europäischen Ländern an“, so Kramer, der mit anderen Händlerverbänden darüber in Kontakt ist. Demnach hat der Hersteller auch in anderen Ländern Gegenwind bekommen.

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