Verkauf des Euro-DFT offiziell gestartet

Von Steffen Dominsky

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ZDK und Adis Technology haben den Startschuss für das Diagnosetool Euro-DFT gegeben. Mit ihm können Werkstätten auf die Euro-5/Euro-6-Reparaturportale der Fahrzeughersteller zugreifen.

Am 2. Juni ist der Startschuss zum Verkauf des Euro-DFT gefallen.(Bild:  Dominsky)
Am 2. Juni ist der Startschuss zum Verkauf des Euro-DFT gefallen.
(Bild: Dominsky)

Das Euro-DFT ist seit dem 2. Juni am Markt. Rund 250 Teilnehmer aus der Kfz-Branche informierten sich während einer Auftaktveranstaltung im Würzburger Vogel Convention Center (VCC) über das Diagnosetool für Euro 5-/Euro-6-Fahrzeuge sowie das begleitende Schulungskonzept.

„Wir alle hatten eine ambitionierte Vision, nämlich die markenübergreifende Diagnose- und Reparaturmöglichkeit mit der Software des jeweiligen Fahrzeugherstellers. Das ist unserer Meinung nach für die freie Mehr-Marken-Werkstatt existenziell und für das fabrikatsgebundene Autohaus unabdingbar“, blickte Bundesinnungsobermeister Wilhelm Hülsdonk zurück.

Im Vogel Convention Center in Würzburg präsentierten (v.li.) Neofitos Arathymos (ZDK), ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und Dirk Marichal (ADIS-Technology) das Euro-DFT.(Bild:  ZDK)
Im Vogel Convention Center in Würzburg präsentierten (v.li.) Neofitos Arathymos (ZDK), ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und Dirk Marichal (ADIS-Technology) das Euro-DFT.
(Bild: ZDK)

Mit dem Diagnose- und Programmierungswerkzeug, das der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zusammen mit Adis Technology entwickelt hat, sollen sämtliche Betriebe in die Lage versetzt werden, alle Arbeiten an einem Kraftfahrzeug nach Herstellervorgaben durchführen zu können.

Das Euro-DFT besteht aus einem PC-Endgerät (Business-Laptop) und einer Fahrzeugschnittstelle (VCI). Über einen Laptop kann der Nutzer die Original-Software von aktuell zehn Pkw-Marken (Volkswagen-Konzern, Mercedes-Benz, Smart, BMW, Mini, Ford und Opel) unter anderem zur Diagnose und auch zur Programmierung von Steuergeräten nutzen. Darüber hinaus erhält er Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen sowie zu weiteren Funktionen, beispielsweise die Eintragung in elektronische Wartungshefte. Das VCI deckt laut Adis sämtliche Kommunikationsstandards gemäß ISO- und SAE-Norm ab. Besitzer eines Euro-DFT haben zudem die Möglichkeit, eine Mehrmarken-Diagnosesoftware auf dem System installieren zu lassen.

Der Preis für das Euro-DFT – es wird in Kombination mit drei unterschiedlichen Laptops angeboten – beträgt 7.700 Euro. Mitgliedsunternehmen der Kfz-Innungen erhalten das Produkt zum Preis von 5.960 Euro. Hinzu kommen noch Kosten für das Anmelden auf den jeweiligen Portalen der Fahrzeughersteller (bis zu 1.000 Euro) sowie eine jährliche Software-/Supportgebühr von 588 Euro. Außerdem fallen die entsprechenden Entgelte für die Nutzung der Herstellerzugänge an. Weitere Informationen finden Sie unter www.eurodft.com.

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