Leichte Nutzfahrzeuge Vertragshandel rechnet 2024 mit rückläufigem Geschäft

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen blicken viele Vertragshändler pessimistisch auf die kommenden Monate. In einer Umfrage von »kfz-betrieb« rechnen nur wenige mit Wachstum bei Absatz, Umsatz und Ertrag.

Hohe Zinsen, schwache Nachfrage, teils schlechte Verfügbarkeit: Wie bei den Pkw sind die Händler auch im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen mit vielen Herausforderungen und Hindernissen konfrontiert.(Bild:  Ford)
Hohe Zinsen, schwache Nachfrage, teils schlechte Verfügbarkeit: Wie bei den Pkw sind die Händler auch im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen mit vielen Herausforderungen und Hindernissen konfrontiert.
(Bild: Ford)

Der Optimismus für das Jahr 2024 bezüglich leichter Nutzfahrzeuge ist im Vertragshandel beschränkt. Wie die Ergebnisse einer Kurzumfrage von »kfz-betrieb« und Vogel Research zeigen, stellt sich die Mehrheit der Teilnehmer auf Einbußen bei Absatz, Umsatz und Ertrag ein.

So rechnen beim Absatz knapp zwei Drittel der Befragten (64 %) für ihren Betrieb mit einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Gut ein Viertel (26,7 %) der Probanden erwartet einen stabilen Absatz und weniger als jeder Zehnte (9,3 %) geht davon aus, 2024 mehr leichte Nutzfahrzeuge zu verkaufen als im Vorjahr. Ähnlich fällt die Umsatzprognose aus: 58,1 Prozent erwarten einen Rückgang, 31,4 Prozent Stabilität und jeder Zehnte (10,5 %) rechnet mit kletternden Umsätzen. Am pessimistischsten werten die Befragten die Ertragsaussichten: 72,1 Prozent stellen sich auf Einbußen ein. Ein Viertel (24,4 %) geht von stabilen Erträgen aus und nur 3,5 Prozent rechnen damit, 2024 den Ertrag zu steigern.