Vertriebs- und Servicekonzept: Clever Kunden gewinnen

Autor / Redakteur: Martin Achter / Dr. Martin Achter

Der Händlerverbund APM will Markenhändlern mit „Clever Driver“ die Ansprache von Zielgruppen ermöglichen, die bisher weniger im Fokus standen. Die herstellerunabhängige Eigenmarke zielt auf preissensible Käufer und Servicekunden.

Anbieter zum Thema

„Clever Driver“ im nordbayerischen Lohr am Main: Die inhabergeführte Autohausgruppe Grampp betreibt einen der ersten Standorte mit dem Konzept.
„Clever Driver“ im nordbayerischen Lohr am Main: Die inhabergeführte Autohausgruppe Grampp betreibt einen der ersten Standorte mit dem Konzept.
(Bild: Grampp/APM)

Kaufinteressenten, die einen älteren, aber trotzdem wertigen Gebrauchtwagen bis maximal 10.000 Euro suchen, wenden sich nur selten an den Fabrikatshandel – weil sie glauben, dort ohnehin nicht fündig zu werden. Bisher hatten sie damit oft auch recht, denn das Geschäft mit gebrauchten Pkws in dieser Preisklasse stand bei vielen markengebundenen Autohäusern in den letzten Jahren nicht im Fokus. Vielmehr legten Vertragshändler ihren Schwerpunkt auf den Handel mit jungen Gebrauchtwagen, investierten in diesem Bereich und professionalisierten das Gebrauchtwagengeschäft, indem sie Herstellerprogramme umsetzten.

An der Frage, wie sich diese Kundengruppe wieder gezielt ansprechen lässt, setzt der Händlerverbund APM an – mit einem Konzept, das er markengebundenen Autohäusern in ganz Deutschland anbietet. APM steht für Automobilpartner Mitte. Zu diesem Verbund (siehe Kasten unten) haben sich inhabergeführte Autohäuser mit Belegschaften zwischen 50 und 500 Mitarbeitern zusammengeschlossen. APM versteht sich als Dienstleister, der die Familienunternehmen der Automobilwirtschaft dabei unterstützt, ihr Geschäft weiterzuentwickeln.