Vestische Innung: Emotionen mit E-Autos
Mit einer eigenen Messe eröffnet die Vestische Kfz-Innung Autofahrern einen Blick auf die aktuelle Entwicklung und in die Zukunft der alternativen Antriebe.

Die Vestische Kfz-Innung rückt das Thema alternative Antriebe in den Fokus: Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen hat die Innung die Messe für alternative Antriebsenergie „E-Motion“ veranstaltet. Zahlreiche Innungsbetriebe zeigten die komplette Bandbreite der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben: Vom Elektroroller bis zum Sportwagen waren rund 20 Fahrzeuge zu sehen.
Interessenten konnten die E-Fahrzeuge im Rahmen der Messe auch testen. „Einen Stromer zu fahren, geht natürlich mit etwas Verzicht einher“, schränkt Ernesto Ruge vom Bochumer Netzwerk für Elektromobilität ein. Doch dies liegt zum Teil an den Kinderkrankheiten der Fahrzeuge: So ist die Reichweite von reinen Elektroautos noch immer zu kurz, und das Laden der Batterien kostet vor allem Zeit. In Sachen Fahrspaß müssen sich die Stromer aber nicht verstecken.
Um die Attraktivität der E-Autos zu steigern, muss zudem die Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Auch hier hilft die Technik: Die Digitalisierung macht es möglich, den Weg zur nächsten E-Tankstelle zu finden. Zudem gibt sie Auskunft, wie lange das Fahrzeug geladen werden muss.
Wen dies zu sehr stört, der kann eine weitere Alternative nutzen: „Hybridfahrzeugen gehört die nähere Zukunft“, ist Dietlinde Stüben-Endres, Obermeisterin der Vestischen Kfz-Innung, überzeugt. Wer noch weiter in die Zukunft blicken will, der konnte im Rahmen der E-Motion auch Testfahrten mit Wasserstofffahrzeugen machen. Vor allem asiatische Hersteller wie zum Beispiel Toyota, Honda und Hyundai treiben die Technologie voran.
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